Die Pfändungsrichter der Gerichte erster Instanz von Lüttich und Nivelles hatten dem Antrag der neuen Nethys-Manager auf Einfrieren der Bankkonten stattgegeben. Am Donnerstag machten sich Gerichtsvollzieher auf den Weg, um die betroffenen Banken entsprechend anzuweisen. Seit Freitag sind die Bankkonten von Stéphane Moreau, Pol Heyse und Bénédicte Bayer somit eingefroren, und die Banken haben eine maximale Frist von zwei Wochen, um die darauf befindlichen Beträge offenzulegen.
Die ehemaligen Nethys-Direktoren hatten kurz vor ihrem Weggang in diesem Jahr rund 18 Millionen Euro an Entschädigungen eingesteckt. Nach der Trennung versucht Nethys nun, 15 Millionen Euro zurückzufordern.
Die Zeitung „Le Soir“ enthüllte derweil, dass die Lütticher Staatsanwaltschaft eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet hat. (belga)

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