Wo vor genau 75 Jahren die Ardennenoffensive ausbrach

An jener Stelle also, wo die Ardennenoffensive vor genau 75 Jahren ausbrach und ihren verheerenden Verlauf nahm.

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Kommentare

  • Finde auch, den Amerikanern ist ein phantastischer Sieg gelungen. Hitler besiegen und Stalin aufhalten. Natürlich hätten die Beneluxstaaten und Frankreich nichts von Stalin zu befürchten gehabt, sondern für uns Deutsche war es ein Glück, das Stalin nur bis Helmstedt kam. Die Amerikaner schenkten Stalin und der Roten Armee noch einen Streifen von 100 km Breite von Helmstedt bis an die Elbe als Tribute an den mutigen Kampf der glorreichen Roten Armee.
    In Deutschland ist Kommunismus immer noch mit Ängsten verbunden, was aber schon sehr nachgelassen hat. In Frankreich und Benelux macht der deutsche Faschismus schaudern und die Angst, ein neues Hitlerregime könnte erneut entstehen, ist immer da, wie jetzt bei der AfD in Deutschland.
    An dem Tag, als die Ardennenoffensive begann, war schon klar, daß die Schlacht für die Deutschen verloren ging. Die Hoffnungen richteten sich eher darauf, das die Amerikaner vor der Roten Armee in Berlin eintreffen, was nicht gelang. Hätte Stalin den Krieg auch in Belgien gewonnen, dieser Tag des Triumphs in der Ardennenschlacht wäre weitaus größer gefeiert worden. Doch auch Roosevelt und Truman hatten einen Traum, die amerikanische Freiheit nach ganz Europa zu bringen, in die ganze Welt. Heute gelingt das vielleicht wieder in der Ukraine ein Stück mehr. In Polen haben die USA ihr Geschenk schon gebracht. Belgien hat verdient, daß es Sitz dieser EU ist. Was die Belgier erlitten und geleistet haben, das wissen die Bürger von Malmedy, Sankt Vieth und an anderen Orten. Durch das Geschenk der Freiheit, das die USA brachten, hat Belgien sich einen stabilen Sozialstaat aufbauen können. Das haben die GIs ermöglicht. Was schenken wir Amerika zurück für das Geschenk der Freiheit im Westen Europas? Die Briten werden die EU verlassen und ohne EU die Freiheit Europas bewahren. Bleibt nur Frankreich als alliierte große Macht auf dem Kontinent, was ebenfalls ein sehr großes Glück ist. Sollte noch einmal ein sowjetähnlicher Staat entstehen und alle müssten nicht Russisch, sondern Französisch lernen, zumindest die Sprache wäre gut gewählt. Das Deutsche nocheinmal versuchen würden, sich gegen links zu stellen, glaube ich nicht. So bleibt die EU das spannende Projekt auf dem Kontinent, das sozusagen vor allem in französischen Händen liegt.
    Macron, unser kleiner Napoleon, auch er verdankt seinen Hut der US Army. Vielleicht wird eines Tages auch wiederr Camembert exportiert werden dürfen. Unser Lifestyle ist heute sehr amerikanisch, jedes Kind kennt Mc Donalds, Disney und Coke. Wir alle nutzen Google und Amazon und Amerika hat sein Ziel erreicht, die Welt. Jedes Landei liebt John Deere und mag Donuts und Halloween, amerikanische Serien und Filme sind wie unser Innenleben, Shopping Malls und Highways selbstverständlich, Raketen fliegen zum Mond und Computer steuern Teile unseres Lebens, Wallmart haben wir gut kopiert, Es gibt Meinungsfreiheit und Konsum, fast leben wir schon in Amerika. Doch jetzt beginnt eine französische Zeit für den Kontinent und die EU. Das gefällt vielleicht auch den Amerikanern, Paris ist ihr Steckenpferd.

  • Durch die Artikel im Grenzecho habe ich wieder viel gelernt. Hätte nie gedacht, daß die Ardennenoffensive und die Schlacht um die Seelower Höhen so gleichbedeutend waren, beide mit Verlusten von ca. 40 Tausend Menschen, in Seelow sogar darüber. So hohe Verluste habe ich im Westen nicht vermutet, erschreckend. In der subjektiven Wahrnehmung lag mein Blick immer bei der Roten Armee.

  • In der Panzerschlacht von Kursk fielen 1943 in fünf Tagen 230.000 Mann, die deutschen nannten die Schlacht Unternehmen Zitadelle. Auch wenn in den Schlachten um Deutschland entlang Seelow und bei Malmedy und Bastogne über 80.000 Mann und mehrere Tausend Zivilisten starben, kann ich die Dimensionen von Kursk noch weniger fassen. Auch wie ein Regiment in Charkow an nur einem Tag Häuserkampf fast 85% einbüßen konnte, mehrere Tausend Mann. Soviele Schulklassen konnte es gar nicht geben.

  • Es stimmt doch mit den Dimensionen, allein die 3. Schlacht von Charkow kostete über hunderttausend das Leben und die Schlacht um Stalingrad kostete 300 Tausend Deutsche das Leben und 500 Tausend Rotarmisten. Mein Onkel war bei der Artillerie in Stalingrad und fünf Jahre in einem sibirischen Bergwerk. Er hat die Russen nie gehasst, er meinte sogar die Wachen sind manchmal einfach eingefroren, wenn sie getrunken hatten. Nur wohin hätte dort jemand fliehen können.
    Mich schockieren schon die Dimensionen in den Ardennen und bei Seelow.

  • Es stimmt doch mit den Dimensionen, allein die 3. Schlacht von Charkow kostete über hunderttausend das Leben und die Schlacht um Stalingrad kostete 300 Tausend Deutsche das Leben und 500 Tausend Rotarmisten. Mein Onkel war bei der Artillerie in Stalingrad und fünf Jahre in einem sibirischen Bergwerk. Er hat die Russen nie gehasst, er meinte sogar die Wachen sind manchmal einfach eingefroren, wenn sie getrunken hatten. Nur wohin hätte dort jemand fliehen können.
    Mich schockieren schon die Dimensionen in den Ardennen und bei Seelow.

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