PS und N-VA schieben sich den schwarzen Peter gegenseitig zu

<p>PS und N-VA schieben sich den schwarzen Peter gegenseitig zu</p>

„Die N-VA ist eine gefährliche Partei. Sie will das Ende Belgiens, sie arbeitet mit dem Vlaams Belang im Parlament, sie will die Spaltung der sozialen Sicherheit und sie ignoriert Brüssel. Alles Dinge, die die PS nie zulassen wird.“ Zack! Das saß. Wenige Tage nachdem er sich seines Informator-Kostüms entledigt hatte, beseitigte Paul Magnette am Donnerstagabend im RTBF-Studio jede Illusion, dass PS und N-VA eines Tages Seite an Seite in eine Föderalregierung treten könnten.

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Kommentare

  • Magnette kann an Entschuldigungen suchen was er will, er hat die Sache verk.kt. Erster Fehler: er sollte mit De Wever Informator werden, was er aber ablehnte, er wollte nur alleine auf die Piste. Zweiter Fehler: er war Informator, hat sich aber zum Regierungsbildner gemacht, respektlos seinem Auftrag und Auftraggeber (dem König), und den Parteien gegenüber. Dritter Fehler: er hat nur auf eine Regenbogenkoalition hin gearbeitet, die andere Piste (seiner Überzeugung nach) nicht beachtet. Vierter Fehler: er hat geheime Treffen mit seinen Wunschpartnern abgehalten und sich damit andere nicht geladene (aber benötigte) Parteien wie die CD&V völlig vergrault. Fünfter Fehler: er hat geglaubt mit 76 von 150 Sitzen eine Regierung bilden zu können. Sechster Fehler: er hat die VLD mit völlig unakzeptablen Vorstellungen falsch eingeschätzt und gespalten. Siebter Fehler: er hat die Flamen völlig falsch eingeschätzt und durch sein Vorgehen noch mehr „nach rechts“ gedrückt. Wie dumm und arrogant darf ein Parteivorsitzender eigentlich sein? Jetzt beschuldigt er zu allem Überfluss auch noch die CD&V (Geens) und De Wever der Lüge.

  • Nichts zu machen. Neulich fiel mir auf, vielleicht seh ich doch wie dieser große Belgier aus. Macht es so einen großen Unterschied, ob ein Belgier in Belgien aufwächst. Es macht einen riesigen Unterschied. Liebe Belgier bleibt nur in Belgien und zeugt da eure Kinder. Nein einen Deutschen wollt ihr nicht und einen Belgier seht ihr nicht. Bin auch nur wie ihr Wallonen. Kind von anderem Land. Ob N-VA und PS Krieg führen, berührt mich nicht. Was ihr nicht wollt, ist von anderen Bemerkungen zu erhalten. Wichtiger ist in Charleroi Arbeit zu gestalten. Nicht wichtig, wem eine Firma gehört, gerne allen, wie eine Stiftung oder ein Verein. Wer nicht von oben kommt, kann das verstehen, zusammen kann was gehen. Mister Paul Magnette, mach bitte zuerst deine Hausaufgaben in Charleroi. Damit wählt dich jeder. Nach Caterpillar muß es heute weitergehen, nicht in einem Jahr oder in dreien. Wird was gehen?
    Progressiv ist das nicht, so zu fragen.
    Kein Teil ist wie das Ganze.

  • Hauptsache die kommenden 4000 Arbeitsplätze für Thunder Power sind keine leeren Versprechungen. Zu Gosselies passt auch die Fertigung von Feldhäckslern, Traktoren und anderen Landmaschinen. Ein zweites Standbein kann nie Schaden. In Aachen gibt es die Firma eGO, die auch Elektroautos verkaufen will und ein weiterer Wettbewerber für den Chloe ist. Dort läuft es eher schleppend. Tausend Jobs sollen entstehen. Landmaschinen wie Saemaschinen und Düngerstreuer haben einen hohen Blechverarbeitungsanteil und schaffen damit viel Arbeit. Agrarmarkt ist immer Weltmarkt. Hoffentlich findet sich auch noch so ein Unternehmen für Charleroi.

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