Für die aktuelle Spielzeit besitzt „MP & Silva“ die Rechte an den Bewegtbildern aus den belgischen Fußballstadien. Der italienische Betrieb bezahlt jährlich 80 Millionen Euro und verkauft die Bilder für 70 Millionen Euro an Play Sports oder Proximus weiter.
Weil die belgischen Profivereine nun auf etwas mehr Geld aus dem TV-Pott hoffen, wurden bereits erste Kampagnen gestartet. Plattformneutral, somit können neben TV-Sendern auch Internetplattformen wie Netflix mitbieten, werden fünf Wettbewerbe angeboten: 1. Division, 1. Division B, Supercup, Landespokal und die Super League der Frauen.
Gut möglich also, dass Fußballfans ab der neuen Saison nicht länger verpflichtend ein Gerät von beispielsweise Proximus anschaffen müssen und sich die Spiele ihres Lieblingsvereins stattdessen auf dem Handy oder Tablet anschauen können. Proximus und Telenet kündigten, so berichtet „Het Nieuwsblad“, bereits an, nicht mehr als die aktuellen 80 Millionen Euro zu bieten. (mn)

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