70 Jahre: Die NATO hat sich den Ruhestand verdient

<p>Entzweiten sich in der NATO wegen der Irak-Politik der USA: Gerhard Schröder (l.) und George W. Bush</p>
Entzweiten sich in der NATO wegen der Irak-Politik der USA: Gerhard Schröder (l.) und George W. Bush | Foto: dpa

Emmanuel Macron ist bekannt dafür, die Taktik des Auf-sich-aufmerksam-Machens zu beherrschen. Jüngst hat er die NATO für „hirntot“ erklärt. Der Aufschrei war mindestens genauso groß wie vor zwei Jahren, als Donald Trump sie für „obsolet“ erklärte. Anfang Dezember feiert das „Transatlantische Bündnis“ seinen 70. Geburtstag. Auf der Geburtsttagstorte werden keine Kerzen stehen: Die Gefahr ist viel zu groß, es könnte einer das Flämmchen ganz ausblasen, das da vor sich hin flackert.

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Kommentare

  • Nein Herr Schröder, die Nato muss und darf noch lange nicht in Pension und ihr Vorschlag „die NATO in den Ruhestand zu schicken und anzufangen, an einer globalen (Friedens-)Ordnung und Strukturen zu arbeiten“ ist ja schon fast als kindlich naiv zu bezeichnen. Umgekehrt, also erst globalen Frieden und dann die Nato pensionieren, könnte höchstens ein Schuh daraus werden.
    Sie können ihre Vorschläge aber gerne den ehemaligen Ostblockstaaten oder den baltischen Ländern unterbreiten, denen die Nato, ebenso und noch mehr als uns, eine Sicherheit für Frieden gibt.

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