Verkehr in der Raerener Burgstraße bleibt vorerst einspurig

<p>Die Arbeiten an der Burgstraße dauern länger und werden teurer als gedacht. Der Verkehr wird vorerst weiterhin mit Ampeln einspurig geregelt.</p>
Die Arbeiten an der Burgstraße dauern länger und werden teurer als gedacht. Der Verkehr wird vorerst weiterhin mit Ampeln einspurig geregelt. | Foto: David Hagemann

Der Oppositionspolitiker plädierte dafür, die Straße soweit herzurichten, dass sie anstelle der derzeitigen einspurigen Verkehrsführung mit Ampelanlage wieder zweispurig befahren werden kann. Dann sollte man die Arbeiten zumindest bis zum Frühjahr ruhen lassen, denn in den Wintermonaten werde sich an der Baustelle sowieso nicht viel tun, so Pitz.

Unterbau der Straße ist schlecht und wird erneuert.

Bürgermeister Güsting (Mit Uns) vertrat eine andere Ansicht: Ab nächster Woche werde es mit den Pflasterarbeiten an der Straße wieder intensiv weiter gehen, kündigte er an. Er wolle die Planung des Unternehmers nicht durcheinanderbringen und das Projekt so schnell wie möglich durchziehen. Mit der Anregung, eine zweispurige Öffnung der Straße und einen fließenderen Verkehr zumindest über die Feiertage am Ende des Jahres sowie eventuell auch an Wochenenden zu prüfen, zeigte der Bürgermeister sich einverstanden.

Anlass für diesen Punkt der Tagesordnung des Gemeinderates war die Genehmigung von Mehrkosten bei diesem Projekt: Nach der Fertigstellung der Mauer des Burggrabens habe man festgestellt, dass der Unterbau der Straße wesentlich schlechter sei als gedacht. „Auf der unregelmäßigen und zu dünnen Betonschicht hätte man nicht vernünftig pflastern können“, erläuterte der Bürgermeister und begründete so die zeitliche Verzögerung sowie die Mehrkosten in Höhe von 77.000 Euro. Zusätzlich soll auch eine Anpassung des Bürgersteigs an dieser Stelle erfolgen – Kosten: 18.500 Euro.

Die Mehrkosten für die Arbeiten wurden einstimmig, auch mit den Stimmen der CSL-Opposition, gutgeheißen. (mako)

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