Vom Akw-Saboteur fehlt noch jede Spur

Am 5. August 2014 kam die Turbine des Kernreaktors Doel 4 durch Sabotage zum Erliegen. Anscheinend hatte es zuvor schon zwei Versuche von Sabotage gegeben. „Am 10. Juli wurden die Pumpen abgeschaltet, um den zu Wasser gewordenen Dampf zurückzugewinnen. Dasselbe geschah am 31. Juli, als jemand einen Notstoppschalter betätigte“, erläuterte die föderale Staatsanwaltschaft in dem Fernsehmagazin „Faroek“ bei VTM.

Die letzte Sabotage, bei der ein Ablassventil für das Öl einer Dampfturbine geöffnet wurde, verursachte einen Schaden von rund 100 Millionen Euro. 65.000 Liter Schmieröl waren innerhalb weniger Minuten aus der Turbine geflossen. Doel 4 war vier Monate lang außer Betrieb. Nach dem Täter wird weiterhin gefahndet. Ein Phantombild soll nun bei der Aufklärung des Falles helfen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Täter legitimen Zugang zum Raum hatte – ein Mitarbeiter der Akw-Betreibergesellschaft Engie oder ein Subunternehmer. Es ist möglich, dass der Täter allein gehandelt hat oder dass mehrere Personen beteiligt waren.

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