Ex-Minister halten weiter Personal auf Staatskosten

<p>Wer als föderaler Minister durch Rücktritt oder am Ende der Amtszeit ausscheidet, hat (vorübergehend) Anspruch auf zwei Vollzeitkräfte.</p>
Wer als föderaler Minister durch Rücktritt oder am Ende der Amtszeit ausscheidet, hat (vorübergehend) Anspruch auf zwei Vollzeitkräfte. | Foto: Photo News

Da es noch keine neue Föderalregierung gibt, hatten Ende September zwölf der neunzehn Minister der früheren Regierung Di Rupo, deren Amtszeit 2014 auslief, noch Mitarbeiter in Dienst. Darunter sind der ehemalige CD&V-Staatssekretär Servais Verherstraeten, Elio Di Rupo (PS) selbst, Laurette Onkelinx (PS), Johan Vande Lanotte (SP.A), Sabine Laruelle (MR) und Melchior Wathelet (CDH), der schon vor etlichen Jahren die Politik verlassen hat.

Inzwischen nutzen auch ausgeschiedene Minister der heutigen geschäftsführenden Föderalregierung das System: Kris Peeters (CD&V) sowie die N-VA-Mitglieder Theo Francken, Johan Van Overtveldt und Sander Loones, der nur vier Wochen Minister war.

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Kommentare

  • Das schlägt dem Fass doch wohl den Boden aus! Politische Selbstbedienung wo man hinschaut!

  • Diese GRENZENLOSE und vor allem MASSLOSE Selbstbedienung unserer politischen "Elite" widert einen einfach nur noch an. Was ist das doch für ein verkommener Laden. Von Pflichtgefühl und Vorbildfunktion nicht die geringste Spur. Frei nach dem Motto: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!" PFUI DEIVEL kann man da nur sagen.!

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