Juncker: Alkoholvorwürfe haben mich am Anfang sehr gestört

<p>Jean-Claude Juncker nimmt Stellung.</p>
Jean-Claude Juncker nimmt Stellung. | Foto: belga

Juncker hatte in der Vergangenheit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Beim Nato-Gipfel 2018 etwa wankte und taumelte er, mehrere Staats- und Regierungschefs mussten ihn stützen. Die EU-Kommission erklärte dazu, er habe Ischias-Probleme gehabt. Mutmaßungen über etwaigen Alkoholkonsum verbat Juncker sich. Auch bei anderen Gelegenheiten verwies Juncker in der Vergangenheit auf seine Ischias-Probleme, etwa bei einem Auftritt im irischen Parlament, wo er beim Treppensteigen wackelig wirkte und sagte: „Ich habe einige Probleme beim Laufen. Ich bin nicht betrunken. Ich habe Ischias-Probleme. Ich wäre lieber betrunken. Hah!“

Der Ischias ist ein Nerv auf Hüfthöhe, Reizungen können ins Bein ausstrahlen. „Man kann nicht Trump in die Knie zwingen, wenn man betrunken ins Weiße Haus geht“, sagte Juncker nun. Er hatte dem US-Präsidenten im vergangenen Jahr den vorläufigen Verzicht auf Zölle auf EU-Autoimporte abgerungen. Juncker ist seit 2014 EU-Kommissionschef, davor prägte er als luxemburgischer Premier- und Finanzminister sowie als Eurogruppenchef jahrzehntelang die europäische Politik. (dpa)

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