Neue Klinkenberg-Oper beeindruckt Publikum

<p>„Der Gletscher“ feierte am Wochenende in Eupen Premiere.</p>
„Der Gletscher“ feierte am Wochenende in Eupen Premiere. | Foto: David Hagemann

Christian Klinkenberg hat nach seinem Opernerstling „Das Kreuz der Verlobten“ mit „Der Gletscher“ eine weitere Stufe in seiner Komponistenkarriere erklommen. Vor allem musikalisch wirkt diese zweite Oper ausgereifter, bei aller Komplexität in sich geschlossener. Souverän führt er in der 80-minütigen Oper genresprengend Jazz, Rock, Klangcollagen und vor allem aktuelle Tendenzen zu einem großen Ganzen.

Bei der Textinspiration griff Klinkenberg zunächst auf Texte regionaler Autoren zurück. Ausgehend von diesem Material schuf die Librettistin und Regisseurin Nicole Erbe, die auch schon beim „Kreuz der Verlobten“ in gleicher Funktion mitwirkte, eine eigene Handlung.

Zwei Zwillingsbrüder, Max und Gabriel besteigen einen Gletscher. Die Natur lockt die beiden, voller Freude wagen sie das Abenteuer, sehen keine Gefahr. Ihre Jugend erscheint ihnen ewig.Vor allem Gabriel, der ungestüme und unbekümmertere der beiden Brüder, wagt zu viel. Ein falscher Schritt, ein Spalt, ein Sturz und Gabriel ist tot.

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