David Goffin versagen in Basel die Nerven

<p>David Goffin ist in Basel ausgeschieden.</p>
David Goffin ist in Basel ausgeschieden. | Foto: belga

Das Spiel des 22-jährigen US-Amerikaners ist von überschaubarer Qualität, dafür serviert er im Schnitt mit weit über 200 Stundekilometern unzählige Asse und Winner. Der Belgier war also gewarnt – und zeigte leider nur im ersten Satz, wie der perfekte Matchplan gegen einen zwar starken, aber eben eindimensionalen Gegner aussieht.

Goffin brachte zunächst eine grundsolide Leistung auf den Platz und konnte seine Aufschlagspiele allesamt souverän für sich entscheiden. Opelka ließ bei eigenem Service ebenfalls nichts zu. Logische Konsequenz: ein Satz ohne Breakbälle, der im Tiebreak entschieden werden musste. Dort erwischte Goffin den besseren Start und sicherte sich gleich im ersten Punkt ein Minibreak. Diesen kleinen Vorteil gab der 28-Jährige nicht mehr aus der Hand und vollendete nach 50 Minuten zum 7:6 (4).

Der zweite Durchgang verlief genau wie der erste. Wieder ließen beide Spieler in ihren Aufschlagspielen nichts anbrennen, wieder musste der Tiebreak die Entscheidung herbeiführen. Diesmal war es jedoch Opelka, der sich den ersten kleinen Vorteil erspielte und Goffin ein Minibreak abtrotzte. Nach 1:40 Stunden sicherte sich der US-Amerikaner mit einem Ass den zweiten Satz ebenfalls mit 7:6 (4).

Der dritte Durchgang begann gut für Goffin. Nachdem die ersten beiden Aufschlagspiele wieder ohne Probleme über die Bühne gingen, sicherte sich der Belgier beim Stand von 1:1 die ersten beiden Breakbälle. Der 2,11-Meter-Hühne Opelka rettete sich jedoch mit drei Servicewinnern in Folge. Bis zum 6:5 für den US-Amerikaner verlief dann wieder alles wie in den vorherigen beiden Sätzen. Dann jedoch schlug Opelka zu und sicherte sich mit seinem ersten Breakball nach einem Vorhandfehler Goffins das Match. Im entscheidenden Moment versagten Goffin schlicht und ergreifend die Nerven.

Durch die vermeidbare Niederlage wird es nun sehr schwer für den Belgier, sich noch für das Masters-Finale in London zu qualifizieren. Dazu muss er schon eine herausragende Leistung beim letzten Masters des Jahres in der kommenden Woche in Paris-Bercy abrufen. (svm)

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