Hochmoselübergang soll ab 21. November befahrbar sein

<p>Die Hochmoselbrücke aus Richtung Kloster Machern gesehen</p>
Die Hochmoselbrücke aus Richtung Kloster Machern gesehen | Foto: Input-Medien

Das größte Brückenbauwerk Europas wird dann die Eifel über die A60/B50 mit dem Hunsrück bzw. die BeNeLux-Staaten mit dem Rhein-Main-Gebiet verbinden. Bei der Fertigstellung der Brücke gab es immer wieder bautechnische Verzögerungen, beispielsweise durch den „Rutschhang“ an der Eifelseite. Sie ist insgesamt 160 Meter hoch und 1,7 Kilometer lang und ist das Herzstück eines 25 Kilometer langen vierspurigen Neubauprojektes der B50 zwischen Platten und Longkamp.

Damit wird „die teuerste Sackgasse Europas“, wie sie der ehemalige ostbelgische Ministerpräsident Joseph Maraite einmal genannt hat, sozusagen durchgehend befahrbar sein.

Allerdings hat das Ganze noch einen Wermutstropfen, da das 20 Kilometer lange Teilstück zwischen der belgischen Grenze und Prüm noch nicht vierspurig ausgebaut ist. Aufgrund der Verkehrszählungen am belgisch-deutschen Grenzübergang wird hier für die Verzögerungen immer wieder die geringe Frequentierung der Fernstraße beschworen. (boß)

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