Während eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad vereinbart sei, fehle es an vergleichbaren Zielen für Felder wie zum Beispiel Wasser, Land und biologische Vielfalt, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung der Earth Commission (Erdkommission). Die Gruppe will demnach umgehend die Arbeit aufnehmen und bis 2021 Erkenntnisse zu den biophysikalischen Prozessen vorlegen, die die Stabilität der Erde regulieren, ebenso entsprechende Ziele. Diese sollen etwa von Unternehmen und Städten umgesetzt werden.
Einer der Vorsitzenden des 19-köpfigen Gremiums ist der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Johan Rockström. Er erklärte, dass etwa die Feuer im Amazonasgebiet, die Erwärmung der Arktis, sterbende Korallenriffe sowie beispiellose Hitzewellen und Überschwemmungen rund um den Globus das deutlichste Zeichen dafür seien, dass der Planet durch menschliches Handeln immer mehr aus dem stabilen Zustand der vergangenen 10.000 gedrängt werde. (dpa/alno)
Weitere Informationen zur Kommission auf https://earthcommission.org/

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