Knokke will Bußgelder gegen Touristen verhängen, die dem Image des Küstenortes schaden

Strandbars in Knokke sollen künftig keine Snacks mehr anbieten dürfen.
Strandbars in Knokke sollen künftig keine Snacks mehr anbieten dürfen. | Foto: Photo News

Auf Anregung von Bürgermeister Leopold Lippens erarbeitet der Küstenort derzeit einen Plan zur Erhaltung seines vornehmen Images. „Diesen Sommer haben wir zeitweise gedacht, dass wir im Zirkus sind“, sagt Tourismusschöffe Anthony Wittesaele. Auf Videos in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie sich Touristen im berühmten rosa Brunnen auf dem Lichttorenplein waschen.

Die Gemeinde möchte gegen alle, die sich nicht an den Verhaltenskodex halten, ein Bußgeld in Höhe von mindestens 250 Euro verhängen.

Der Plan sieht auch vor, dass Strandbars ab 2020 keine Musik mehr am Strand spielen dürfen. In den vergangenen Jahren hatten die Betreiber die Lautstärke bereits auf 75 Dezibel begrenzen müssen. „Würden sich alle an diese Regel halten, müssten wir keine weiteren Maßnahmen ergreifen. Aber wenn die Betreiber nicht hören wollen, haben wir keine Wahl“, so Bürgermeister Leopold Lippens. „Der Strand ist kein Nachtclub. Wir wollen die Ruhe für alle Bewohner wiederherstellen.“

Außerdem sollen Bars keine Snacks mehr am Strand verkaufen dürfen. (belga)

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