Die AS Eupen bestreitet am Sonntag (16 Uhr) ein Heimspiel gegen Landesmeister Club Brügge. Knapp eine Woche nach dem 1:1 zum Auftakt gegen OH Löwen müssen die Ostbelgier noch auf zwei Neuzugänge verzichten.
Die AS Eupen startet am Montagabend (19 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei Aufsteiger OH Löwen in die neue Saison. „Ein sehr polyvalenter Gegner, dessen Angreifer nicht einfach zu verteidigen sind“, warnte AS-Trainer Benat San José.
Auf den Tag genau vor zehn Jahren hatte die AS Eupen beim RSC Anderlecht ihren ersten Auftritt in der 1. Division. Dass es überhaupt so weit kommen konnte, hat der ostbelgische Verein unter anderem Menschen wie Manfred Theissen zu verdanken. Der heute 58-jährige Ex-Manager des Vereins blickt zurück.
Erst wenige Testspiele absolviert, schon ist Hendrik Van Crombrugge wieder wichtig. Rekordmeister RSC Anderlecht scheint bereit für die neue Saison, muss gleichzeitig aber hoffen, dass seine Nummer eins an Bord bleibt.
Absturz ins sportliche Niemandsland, hunderte Millionen Euro Schulden und Chaos hinter den Kulissen: Bundesligist FC Schalke 04 erlebt aktuell die größte Krise der letzten Jahre und sieht dadurch seine Existenz bedroht. In Ostbelgien leiden unzählige Fans mit „Königsblau“. So auch Hermann Gross und Norbert Kremer.
Die belgischen Profivereine sind in den vergangenen Tagen wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen – das allerdings mit strengen Auflagen. Neben den üblichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sieht die Pro League auch regelmäßige Coronatests vor. Ab Freitag soll unter anderem jeder Spieler wöchentlich getestet werden.
In Köln wird Bundesliga gespielt, keine 100 Kilometer weiter in Eupen gilt noch Mindestabstand: Training in Zeiten von Corona ist für die Spieler der AS Eupen eine Umstellung – für die Fitnesstrainer des Erstligisten hingegen eine Herausforderung.
Vor knapp einer Woche schlug der Verwaltungsrat der Pro League seinen Vereinen das sofortige Saisonende der 1. Division vor. Beendet ist die Spielzeit damit aber noch nicht – auch nicht für die AS Eupen.
Nicht nur die Tribünen, sondern auch die Plätze bleiben leer: Der 30. Spieltag der 1. Division fällt dem Coronavirus zum Opfer – mit noch unbekannten Folgen für die Meisterschaft. Die Klubs der höchsten Spielklasse der Landes reagieren.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat Belgien – vorläufig zum 3. April – alle Sportveranstaltungen untersagt. Sei es im Handball, im Volleyball oder auf dem Fußballfeld: Von den Profis bis zu den Amateuren ruht der Ball. Was aber ist mit demjenigen, der beispielsweise am Wochenende seinem Hobby nachgehen und mit Freunden auf den Tennisplatz will?