Für die Spiele gegen die Elfenbeinküste, England und Island hat Nationaltrainer Roberto Martinez am Mittwoch fünf Spieler zum ersten Mal für das belgische Aufgebot nominiert. Auch Kapitän Eden Hazard ist im riesigen Kader der Roten Teufel dabei.
An der „Mauer von Huy“ war Marc Hirschi am Mittwoch der Stärkste: Der Schweizer im Dienste von Sunweb gewann die Flèche wallone vor dem Franzosen Benoit Cosnefroy. Unter den Fahrern machte ein junger Belgier positiv auf sich aufmerksam.
Sieben Spiele, vier Topklubs als Gegner: Die AS Eupen traf in der noch jungen Saison bereits auf Landemeister Club Brügge, Vizemeister AA Gent, den FC Antwerp und Rekordchampion RSC Anderlecht. In nur einem Duell waren die Ostbelgier chancenlos.
Erst AA Gent, dann der FC Antwerp und nun der RSC Anderlecht: Die AS Eupen hat auch das dritte Duell gegen einen Topklub nicht verloren. Am Sonntag holten die Ostbelgier mit einem 1:1 zum ersten Mal überhaupt einen Punkt beim Rekordmeister.
So leicht wie zuletzt gegen Bala Town wird es nicht: In der dritten Vorrunde zur Europa League trifft Standard Lüttich heute Abend (20 Uhr) auf Vojvodina. Auch Sporting Charleroi betritt die europäische Bühne nach fünfjähriger Abwesenheit wieder.
Jetzt zählt es, AA Gent: Die „Buffalos“ bestreiten heute Abend (21 Uhr) ihr Hinspiel im Kampf um die Champions League. Gegner Kiew schlägt sich mit Problemen herum, die man in Gent nur zu gut kennt.
Dass die AS Eupen am vergangenen Wochenende ihren ersten Sieg feiern konnte, lag auch an einer starken Leistung von Ortwin De Wolf (23). Die Nummer eins der „Pandas“ blickt optimistisch auf den Rest der Saison.
Noch vor wenigen Tagen konnte AS-Profi Jens Cools davon sprechen, keinen großen Druck in Eupen zu spüren. Den hat der Mittelfeldspieler spätestens seit gestern. Durch die Verpflichtung von Edo Kayembe (22) verstärkt die AS Eupen ihre Zentrale mit einem Spieler des RSC Anderlecht und verschärft den Konkurrenzkampf in der Zentrale.