Die 1:6-Pleite beim RSC Anderlecht hatte AS-Cheftrainer Benat San José zwar noch im Kopf, ließ sich aber im Anlauf auf die wichtige Partie gegen Mouscron nicht von ihr verunsichern.
Aufwachen und punkten, AS Eupen: Die Ostbelgier wollen heute gegen Mouscron (20 Uhr) zurück in die Erfolgsspur und den Klassenerhalt einfahren. „Wir müssen liefern“, so Verteidiger Andreas Beck.
Ein Tor und eine Vorlage mit Weltklasseformat: Dank Kevin De Bruyne muss Real Madrid vor dem Aus in der Champions League zittern. Manchester City indes feiert einen wichtigen Erfolg – und mit De Bruyne den Spieler des Spiels.
„Einer geht noch rein“ – Die Karnevalisten in Ostbelgien und die Fans des RSC Anderlecht konnten sich am Sonntagabend die Hand reichen. Zum Leidwesen einer erschreckend schwachen AS Eupen, die bei einer 1:6-Klatsche im Kostüm eines Zweitligisten auf dem Rasen stand.
Die AS Eupen ist noch nicht gerettet, der RSC Anderlecht steht unter Druck. Viele Fragen sind vor dem Gastspiel der Ostbelgier beim Rekordmeister (So., 18 Uhr) beantwortet – eine nicht: Wer stürmt für Knowledge Musona bzw. neben Smail Prevljak?
Bei der AS Eupen führt in der Abwehr kaum ein Weg an Olivier Verdon vorbei. Die Leihgabe von Deportive Alaves machte die Defensive der „Pandas“ stabil und gleichzeitig andere Vereine auf sich aufmerksam. Vor dem Spiel in Anderlecht sieht er Eupen nicht chancenlos.
Vizemeister, mehrfacher Pokalsieger und Starter in der Europa League: Im belgischen Fußball war Lokeren jahrelang eine Hausnummer, die nun zu verschwinden droht. Bis Freitag soll frisches Geld her – die Uhr tickt, das Ende des Traditionsklubs droht.
„Ich habe meine Mitspieler vor Eupen gewarnt. Hier ist es für keine Mannschaft einfach“, so Alessio Castro-Montes. Der Schütze zum 2:3-Endstand sowie sein Trainer sorgten dafür, dass es für die AS Eupen (wieder) mehr Lob als Punkte gab.
Gemessen an den zahlreichen Diskussionen hätte es eine Talkshow sein können, ein Topspiel war es mit Sicherheit nicht: Standard Lüttich und Club Brügge teilten am Mittwochabend mit einem torlosen Unentschieden die Punkte.
21 Tore in 30 Spielen und so wichtig wie nie zuvor: Im Trikot von Inter Mailand wurde Nationalspieler Romelu Lukaku wieder zum Stürmer mit Weltklasseformat. Die EM kann kommen – auch dank Trainer Antonio Conte.