Weil sich der RSC Anderlecht noch die Butter vom Brot nehmen ließ, darf sich Standard Lüttich über einen Punkt beim Rekordmeister freuen. Einen „Clasico“ auf „Clasico-Niveau“ gab es am Sonntag nicht.
Einen Sieg gegen Cercle Brügge hatte die AS Eupen am Sonntagabend genau so wenig verdient wie eine 0:2-Niederlage. Die von großen Coronasorgen geplagten Ostbelgier verloren das erste Spiel des Jahres, gewannen aber viel Respekt.
Schwarzgeld, Steuerhinterziehung, Spielmanipulation(en). 56 Personen, darunter Topleute des belgischen Fußballs, sollen von den Justizbehörden vor einen Richter gebracht werden. Drei Jahre nach Ausbruch des Fußballskandals wird es langsam ernst.
Ein überraschender, aber vollkommen verdienter Preisträger: Paul Onuachu durfte am Mittwochabend den Goldenen Schuh mit nach Hause nehmen. Mit Genk will er – ein letztes Mal? – zum Angriff blasen.
Mens sana in corpore sano. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Das Motto des RSC Anderlecht kennt Remco Evenepoel als ehemaliger Spieler der „Veilchen“ bestens. Gerade vor dem Start in die neue Saison könnte er es eigentlich auch auf seinen eigenen Helm kleben.
Fans der AS Eupen blicken wenige Tage vor dem Re-Start in die Meisterschaft mit Sorgen auf den Kehrweg: Kayembe ist schon weg, weitere könnten folgen. Verkauft die AS ihr Tafelsilber? „Überhaupt nicht“, betont Generaldirektor Christoph Henkel.
Für Walther Collubry, Präsident des RFC Raeren-Eynatten, war es ein guter Start in die Woche: Herrliches Winterwetter, zudem hat er einen neuen Trainer für die Saison 2022/23 gefunden. Eric Vandebon folgt auf Jonathan Negrin.
Obwohl auch in diesem Jahr nicht geschwommen werden kann, fällt der Schwimmmarathon nicht ins Wasser: 2022 präsentiert sich die in Ostbelgien beliebte und bekannte Spendenaktion in einem neuen Format – und mit einem neuen Namen.
Urlaub beendet: Die Spieler der AS Eupen sind gestern Morgen wieder in das Training eingestiegen. Hinter ihnen liegt ein Jahr mit, das mit dem Kampf um Europa, der Tabellenführung und einem Umbruch im Trainerstab und hinter den Kulissen so ziemlich alles bereithielt. Das Jahr 2021 aus Sicht der AS Eupen in 26 Buchstaben.
Die Trikots sind lila, die Zahlen blutrot: Der RSC Anderlecht meldet für die vergangene Saison einen Verlust in Höhe von 29 Millionen Euro. CEO Peter Verbeke blickt trotzdem optimistisch in die Zukunft.