Nach dem deutschen lernt Stefan Krämer mit der AS Eupen nun auch den belgischen Abstiegskampf kennen. Druck lässt er von sich abprallen. „Darum mache ich mir keinen Kopf“, sagt er. Heute Abend in Seraing (Anstoß: 18.30 Uhr) muss seine Mannschaft liefern.
Mit nur vier Punkten Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz fährt seine Mannschaft am Samstagabend zum RFC Seraing. „Gewinnen wir nicht“, heißt es im Verein, „dann steigen wir ab“. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Nach der 0:2-Niederlage gegen Standard Lüttich muss die AS Eupen in der Tabelle mehr denn je nach unten schauen. Schlecht war die Leistung gegen die „Rouches“ nicht – mit Komplimenten hat sich aber bislang noch keine Mannschaft vor dem Abstieg gerettet.
Tom Saintfiet – nie gehört? Der in Belgien unbekannte Trainer schreibt mit der gambischen Nationalmannschaft Geschichte. Das kleinste Land des Kontinents steht im Viertelfinale des Afrika-Cups. Angeführt von Saintfiet. Spitzname: der Messias.
Ausgerechnet gegen Standard Lüttich muss die AS Eupen heute Abend (ab 18.45 Uhr) zum letzten Mal in einem leeren Kehrwegstadion spielen. Die Ostbelgier erleben kein „Spiel des Jahres“. Ein wichtiges aber in jedem Fall.
Belgien wird im Dezember mit Thomas Vermaelen zur WM nach Katar reisen. Auf dem Platz wird der Verteidiger dann allerdings nicht mehr stehen – dafür aber neben Roberto Martinez auf der Trainerbank sitzen.
Zumindest mit Blick auf die Coronafälle hat sich die Lage bei der AS Eupen entspannt. Aus sportlicher Sicht gelingt das am Wochenende nicht mit einem negativen Test. Dazu braucht es nämlich endlich wieder Punkte.
Axel Witsel wird bei Borussia Dortmund allmählich zum Auslaufmodell. Sein Vertrag im Sommer soll nicht verlängert werden. Sein Eigentor, das das Pokalaus des BVB besiegelte, hätte nicht besser dazu passen können.
In 305 Tagen wird in Doha die Weltmeisterschaft angepfiffen. Am Mittwoch startete die FIFA die erste Phase des Ticketverkaufs. Wer die Endrunde am Persischen Golf erleben will, darf sich zum Teil über günstige Tickets freuen.
Jugend forscht: Neun von 18 Spielern der mit 0:2 gegen Cercle Brügge unterlegenen AS Eupen schnupperten am Sonntag zum allerersten Mal „D1“-Luft. So auch die aus Kelmis stammenden Lorenzo Offermann und Dario Oger.