Von Beginn an dominierte Mertens die Partie. Sie spielte mutig und setzte ihre Kontrahentin unter Dauerdruck, dem die US-Amerikanerin zu keinem Zeitpunkt gewachsen war. Die Belgierin wirkte vom ersten Punkt an voll fokussiert und ließ nicht den geringsten Zweifel daran aufkommen, dass sie an diesem Tag für Ahn eine Nummer zu groß sein würde. Nachdem sie in etwas mehr als einer halben Stunde souverän den ersten Satz gewann, sicherte sie sich direkt im ersten Spiel des zweiten Durchgangs ein Break – eine frühe Vorentscheidung. Die überforderte Amerikanerin, die nur wenige Kilometer vom Arthur Ashe Stadium entfernt aufgewachsen ist, wehrte sich zwar nach Kräften, konnte jedoch auch im zweiten Satz keine großen Akzente mehr setzen.
Nach dem Match entschuldigte sich Mertens mit einem Augenzwinkern beim Publikum, dass sie die Lokalmatadorin geschlagen hatte. „Ich versuche mich immer zu verbessern und hoffe weit zu kommen“, sagte sie noch auf dem Platz. Angesprochen auf das Geheimnis ihrer derzeitigen Form, erklärte die Belgierin, sie konzentriere sich auf jeden Punkt und habe einfach Spaß. „Ich schaue von Spiel zu Spiel“, sagte Mertens, die am Mittwoch ihr nächstes Match bestreitet. (svm)

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