Akrobatischer Akt, jetzt ohne Netz

Die Parteien, die über die Bildung einer neuen flämischen Koalition aus N-VA, CD&V und Open VLD verhandeln, haben sich am Dienstag zum ersten Mal unter der Leitung von Regierungsbildner Jan Jambon (N-VA, Bild) getroffen.
Die Parteien, die über die Bildung einer neuen flämischen Koalition aus N-VA, CD&V und Open VLD verhandeln, haben sich am Dienstag zum ersten Mal unter der Leitung von Regierungsbildner Jan Jambon (N-VA, Bild) getroffen. | Foto: belga

Nachdem die N-VA den flämischen Sozialisten von SP.A den Laufpass gegeben hatte, gab PS-Chef Elio Di Rupo sofort klar zu verstehen, dass seine Partei einer föderalen Koalition mit den ehemaligen Partnern der Schweden-Koalition von Premier Charles Michel unter keinen Umständen aus der Patsche helfen werde. Aber auf eben ein solches Bündnis aus N-VA sowie den roten und blauen politischen Familien setzen die föderalen Informatoren Johan Van de Lanotte (SP.A) und Didier Reynders (MR). Ohne die SP.A als föderales Gleitmittel dürfte es quasi unmöglich sein, N-VA und PS in einer Regierung zusammenzubringen. Die Bildung einer föderalen Mehrheitskoalition wäre ohnehin schon ein akrobatischer Akt, jetzt muss sie sogar ohne Netz und doppelten Boden ausgeführt werden.

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