Das Jahr 2024 ist gewissermaßen vorüber. Zeit also für den alljährlichen regionalen GrenzEcho-Jahresrückblick. Heute blicken wir auf die wichtigsten Ereignisse aus dem Mai zurück.
Ein Bericht der Tageszeitung „De Standaard“ wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen bei der Einführung des Niederländischen als verpflichtende zweite Fremdsprache im Schulsystem der Französischen Gemeinschaft. Bis 2027 soll das Vorhaben umgesetzt werden – doch ein akuter Lehrermangel könnte die Pläne durchkreuzen.
Auf Spielplätzen und in Fußballstadien darf in der italienischen Großstadt schon seit 2021 nicht mehr geraucht werden. Künftig sind Zigaretten draußen fast überall verboten. Vorbild für andere Städte?
Die Tageszeitung „De Standaard“ berichtet über einen beachtlichen Anstieg der Personalkosten und des Personalbestands im Regierungsapparat der Region Brüssel-Hauptstadt während der letzten Legislaturperiode. Mit einem Plus von fast 34 Prozent an Beamten und einem Anstieg der Personalkosten um 50 Prozent stehen die Verantwortlichen vor enormen finanziellen Herausforderungen.
Das Strafgericht von Verviers hat am Freitag einen 30-jährigen Mann aus Verviers wegen Diebstahls und Ausnutzung einer Schwächesituation zu 20 Monaten Gefängnis. Zwei Männer und eine Frau, die mit ihm vor Gericht standen, erhielten Haftstrafen von 15 und zwölf Monaten.
Seit Wochen gibt es in Georgien Massenproteste gegen den antieuropäischen Kurs der Regierung. Nun ist der neue Präsident im Amt. Die bisherige EU-freundliche Staatschefin verlässt den Palast.
Jérôme Brédo, ein engagierter Milchbauer aus Sart-lez-Spa, einem Ortsteil der Gemeinde Jalhay, steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Von seinen 300 Kühen muss er über 100 Tiere schlachten lassen – viele davon tragend. Der Grund? Eine alte Gesetzgebung und der Kampf gegen die Rinderkrankheit IBR (Infektiöse Bovine Rhinotracheitis), eine Atemwegserkrankung, die die Behörden in Belgien auszurotten versuchen.
Seine größten Rivalen sind im Ruhestand, an das eigene Karriereende will Novak Djokovic aber noch keinen Gedanken verschwenden. Im Gegenteil: „So wie ich mich heute fühle, glaube ich, dass ich noch jahrelang stark auftreten kann“, sagte der Grand-Slam-Rekordsieger aus Serbien. „Aber wie lange ich die Motivation habe weiterzumachen, ist unvorhersehbar“, fügte er hinzu.
Der größte ARD-Sender bekommt eine neue Chefin. Tom Buhrow übergibt den WDR allerdings in stürmischen Zeiten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er selbst wirkt mit sich im Reinen.
Die Verhandlungen zur sogenannten Arizona-Koalition laufen weiter auf Hochtouren: Am Sonntag steht ein erneutes Treffen der Parteivorsitzenden, die an der Bildung der neuen Föderalregierung beteiligt sind, bei Formateur Bart De Wever (N-VA) auf dem Programm.
Es ist eines der schwersten Flugzeugunglücke seit Jahren: Eine Maschine mit 181 Insassen zerschellt auf dem südkoreanischen Flughafen Muan - und fast niemand überlebt. War ein Vogelschlag die Ursache?
Der belgische Fußball trauert um Emile Lejeune. Der ehemalige Verteidiger und Nationalspieler ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Dies teilte sein langjähriger Verein, der FC Lüttich, am Samstagabend mit.
In Lanaken hat die Polizei am Samstagabend ein illegales Treffen von rund 300 getunten Fahrzeugen auf dem Industriegelände Europark in Smeermaas aufgelöst.
Für den belgischen Erstligisten Beerschot – aktuell Tabellenletzter in der 1. Division – sieht es düster aus: Die Lizenzkommission des belgischen Fußballverbandes (RBFA) hat dem Verein aus Antwerpen ein Transferverbot auferlegt.
Die Polizei der Zone Brüssel-Süd hat am Samstag in der Kuregem-Gegend von Anderlecht bei einer Fahrzeugkontrolle 5.318 Stück illegales Feuerwerk beschlagnahmt.
Skirennfahrer Cyprien Sarrazin ist nach seinem schweren Sturz im Abfahrtstraining von Bormio erfolgreich am Kopf operiert worden und mittlerweile auch wieder bei Bewusstsein.
Der Belgische Verband der Psychotherapeuten (BFPT) hat am Samstag die dringende Notwendigkeit betont, den Berufstitel des Psychotherapeuten gesetzlich zu schützen und ein besseres Qualitätsrahmenwerk einzuführen.
Laut einem neuen Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) leben weltweit immer mehr Kinder in Konfliktgebieten oder wurden aufgrund von Kämpfen aus ihrer Heimat vertrieben.
Russische und US-amerikanische Raumfahrer sollen ungeachtet der schweren politischen Spannungen ihrer Länder die Zusammenarbeit im Weltall in den kommenden Jahren fortsetzen.