Die Asyl- und Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt (N-VA) beendet das sogenannte Umsiedlungsprogramm (Resettlement) für Flüchtlinge. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Belgien selbst Asylsuchende auswählt, die anschließend legal ins Land gebracht werden. Seit dem Start im Jahr 2013 wurden auf diesem Weg 5.275 Menschen aufgenommen. Das Programm war Teil einer freiwilligen Zusammenarbeit zwischen EU-Mitgliedstaaten und den Vereinten Nationen.
Der KTC Eupen hat zwei Squashplätze im Ortsteil Hütte komplett restaurieren lassen. Seit Januar stehen sie wieder für Sportbegeisterte zur Verfügung. „Wer an seiner Fitness arbeiten, dabei Spaß haben und Stress abbauen will, sollte zum Squashschläger greifen“, sagt Raphael Timmermann, der seit 1982 dem Sport verbunden ist. „Man kann so richtig Dampf ablassen.“
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Diesmal geht es um die Zeitumstellung. Zweimal im Jahr werden die Uhren umgestellt – im Frühjahr auf Sommerzeit, im Herbst zurück auf Winterzeit. Chefredakteur Christian Schmitz (Pro) spricht sich für die Beibehaltung der Zeitumstellung aus, während Redakteur Carsten Lübke (Contra) die Argumente dagegen beleuchtet.
Die anhaltenden Streiks auf dem Schienennetz sorgen für wachsenden Unmut – nicht nur bei Pendlern. Der föderale Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) wirft den kleineren Gewerkschaften Missbrauch des Streikrechts vor und möchte Maßnahmen gegen seiner Meinung nach „überzogene“ Arbeitsniederlegungen prüfen lassen. „Doch wie weit darf der Staat tatsächlich in das Streikrecht eingreifen?“, fragt sich die Zeitung „De Morgen“
Wenn es um den Nahostkonflikt geht, herrscht in der Föderalregierung diplomatische Zurückhaltung. Jede öffentliche Äußerung zum Krieg in Gaza muss zunächst durch das Spitzengremium der Regierung – das sogenannte Kernkabinett – abgesegnet werden. Das gilt auch für Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés), der in seiner Funktion deutlich weniger Handlungsspielraum habe als seine Vorgänger, schreibt die Zeitung „De Standaard“.
Vor dem parlamentarischen Finanzausschuss hat Finanzminister Jan Jambon (N-VA) am Dienstag mehrere zentrale Vorhaben der Regierung verdeutlicht. Dabei ging es unter anderem um die geplante Anhebung des steuerfreien Grundeinkommens, die Zukunft staatlicher Beteiligungen und die Finanzierung eines neuen Verteidigungsfonds.
Im Miniaturpark Mini-Europa in Brüssel sind am Mittwoch zwei neue polnische Monumente feierlich eingeweiht worden. Es handelt sich um detailgetreue Miniaturversionen des „Palasts auf der Insel“ sowie des „Chopin-Denkmals“, die beide im Warschauer Łazienki-Park zu finden sind.
Mit dem Einsetzen der Forellen hat am vergangenen Wochenende die Angelsaison in Bütgenbach begonnen. Die Ligue Royale des Pêcheurs de l'Est besitzt die Fischereirechte am Bütgenbacher See, der sich sowohl bei Touristen als auch bei einheimischen Anglern großer Beliebtheit erfreut.
Mit einem Platz in den Top 30 endete das Cape Epic in Südafrika für den Schönberger Arne Janssens erfolgreich. Nach acht Etappen bei einem der weltweit härtesten Rennen blickt er mit viel Zuversicht in die sportliche Zukunft.
Nach sieben Jahren schließt die Frittenbude „Happy Fritt“ in Hergenrath. Inhaberin Gaby Unger blickt auf eine bewegte Zeit voller Herausforderungen, schöner Momente und einer engen Bindung zu ihren Kunden zurück. Bei einem Besuch erzählt sie, warum sie sich zurückzieht, welche Erinnerungen sie mitnimmt und was ihre Zukunftspläne sind.
Der Schützenverein St. Hubertus Elsenborn hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Vom klassisch-traditionellen Verein mit Fokus auf das Traditionsschießen hat er sich zu einem der aktivsten und erfolgreichsten Akteure im ostbelgischen Sportschießen entwickelt. Ein Gespräch mit Vereinspräsident Walter Niessen, Schriftführer René Gehlen und Schützin Melissa Gehlen zeigt, wie dieser Weg eingeschlagen wurde – und welche Herausforderungen und Chancen sich daraus ergeben.
Am Montagabend fand die monatliche Plenarsitzung des PDG statt. Im Fokus der Parlamentarier stand vor allem der Abschlussbericht zu den Empfehlungen der fünften Bürgerversammlung zum Thema „Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Ostbelgien“.
Noch genau zwei Monate, dann endet die Karriere von Jan Vertonghen. Mit 37 Jahren zieht er nach der Saison einen Schlussstrich unter seine großartige Laufbahn. „Noch eine weitere Saison war keine Option“, erklärt der belgische Rekordnationalspieler.
Die Universität Gent sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert: Eine ehemalige Postdoktorandin beschuldigt in ihrem neuen Roman „Academische gezelligheid“ den renommierten Professor für politische und Sozialwissenschaften, Carl Devos, des sexuellen Fehlverhaltens im Jahr 2011.
Die Verbraucherorganisation Testachats schlägt Alarm: Viele online angebotene Nahrungsergänzungsmittel zum Abnehmen sind nicht nur wirkungslos, sondern teils sogar gesundheitsgefährdend.
Brüder in der Politik sind keine Seltenheit. Dass mit den Brüdern Simon und Thomas Piette zwei absolute Neulinge bei den letzten Gemeinderatswahlen gleichzeitig in die Räte von Malmedy und Weismes gewählt wurden, schon eher.
Im Frühjahr 2024 wurde der Bestattungswald „Bambusch“ zwischen Amel und Schoppen seiner Bestimmung übergeben – ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Amel in Zusammenarbeit mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Wallonischen Region (Abteilung Natur und Forsten/DNF).
Was 2023 als Schnapsidee begann, hat sich mittlerweile zu einem Highlight in der Fastenzeit entwickelt: Am Samstag findet zum dritten Mal der Nachtzug in Grüfflingen statt.
Die Autofabrik Volvo Gent hat eine echte Meisterleistung vollbracht: In nur etwas mehr als einem Jahr wurde die Produktionsstätte vollständig für die Fertigung des neuen vollelektrischen Modells EX30 umgerüstet. Ab Ende April sollen die ersten Serienfahrzeuge vom Band rollen. Hintergrund ist die strategische Entscheidung, das bislang in China gefertigte Erfolgsmodell künftig in Europa zu produzieren – auch, um neue EU-Zölle auf importierte Elektroautos aus China zu umgehen. Volvo gehört zum chinesischen Geely-Konzern.
NMC stärkt seinen „Heimatstandort“ Eynatten. Für den Bau von neuen Lager- und Produktionskapazitäten hat der Schaumstoffproduzent rund 25 Millionen Euro in die Hand genommen. „Es ist das größte Investitionsprojekt in unserer Geschichte“, sagt Geschäftsführer Florent Pouzet mit Stolz. Die drei zusätzlich errichteten Hallen sollen mehr als nur bauliche Veränderungen auf dem weitläufigen Werksgelände sein, sondern auch die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens symbolisieren.