Das Jahr 2024 ist gewissermaßen vorüber. Zeit also für den alljährlichen regionalen GrenzEcho-Jahresrückblick. Zum Start der GE-Serie kommen hier die Höhepunkte aus dem Januar.
Ein strammes Programm hatte der gesundheitlich angeschlagene Papst an Weihnachten zu stemmen: Er eröffnete das Heilige Jahr der katholischen Kirche und spendete den „Urbi et Orbi“-Segen.
Neben den offiziellen Erinnerungen an die Ardennenoffensive und das Massaker von Baugnez, die am Samstag in der Warchestadt abgehalten wurden, findet am letzten Sonntag vor Weihnachten eine Gedenkmesse in der Kathedrale von Malmedy statt, um an die vielen zivilen Opfer der Bombardierungen von Weihnachten 1944 zu gedenken.
Der renommierte Sternekoch Peter Goossens hat seine Tätigkeit als Chefkoch im Restaurant „La Rigue“ in Knokke-Heist beendet. Das Restaurant, das Teil des Luxushotels „La Réserve“ von Bart Versluys und Marc Coucke ist, wurde von Goossens in den vergangenen drei Jahren auf ein neues kulinarisches Niveau gehoben.
Olivia und Noah führen weiterhin die Liste der beliebtesten Babynamen in Flandern an. Dies geht aus den neuesten Zahlen des öffentlichen Dienstes „Kind en Gezin“ hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.
Die Repräsentation von Schwulen und Lesben in den Medien ist alles andere als ausgewogen. Homosexuelle Männer erhalten deutlich mehr Aufmerksamkeit als Lesben, wie eine Studie der Universität Antwerpen zeigt. Die Untersuchung basiert auf der Analyse von 1.500 Artikeln aus Zeitungen und Magazinen der vergangenen Jahre.
Die Brauerei Huyghe aus Melle in der Provinz Ostflandern, bekannt für das weltberühmte Delirium-Bier, hat die Übernahme der Brauerei Het Anker aus Mechelen in der Provinz Antwerpen bekanntgegeben.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in der Rue Kerckx in der Brüsseler Gemeinde Ixelles zu einem Brandvorfall, bei dem mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden. Wie die Sprecherin der Polizeizone Brüssel-Hauptstadt/Ixelles, Ilse Van de Keere, mitteilte, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Die jährliche Grippeepidemie hat in Belgien begonnen, wie das nationale Gesundheitsinstitut Sciensano in seinem wöchentlichen Bericht zu akuten Atemwegserkrankungen bestätigt.
Jordan Remacle tritt zur neuen Saison die Nachfolge von Sébastien Gonzatti an und wird Cheftrainer von Union Kelmis. Der ehemalige Profi ist aktuell in Tongern als Co-Trainer von Alexandre Digregorio aktiv.
In Flandern wurden im Jahr 2024 keine Wolfswelpen geboren, wie die Organisation „Welkom Wolf“ am Donnerstag bekannt gab. Zwar kamen in der Wallonie rund elf Welpen zur Welt, doch auch diese Zahl ist laut der Organisation erschreckend niedrig. Zum Vergleich: In den Niederlanden wurden in diesem Jahr 55 Wolfswelpen gezählt.
Freudige Neuigkeiten aus der Politik: Els van Doesburg, N-VA-Schöffin und mögliche Nachfolgerin von Bart De Wever hat ihre Schwangerschaft bekanntgegeben. Die 35-Jährige teilte die Nachricht am Donnerstag auf ihrem Instagram-Account.
Ysaline Bonaventure, die 30-jährige Tennisspielerin aus Lüttich, beginnt am Freitag ihre Saison 2025 mit einer Qualifikationsrunde beim WTA-500-Turnier in Brisbane. Das Turnier auf Hartplatz, das mit 1,52 Millionen Dollar dotiert ist, dient als Vorbereitung auf die Qualifikationsspiele für die Australian Open in Melbourne, die am 6. Januar beginnen.
Der aus Amel stammende Profi-Fußballer Christian Brüls setzt seine Karriere beim belgischen Zweitligisten SK Beveren fort. Der 36-Jährige, der zuletzt ohne Verein war, hat im Waasland einen Vertrag für anderthalb Jahre unterschrieben. Die Verpflichtung wurde am Donnerstag offiziell über die Vereinswebsite bekannt gegeben.
In der Nacht zum Dienstag wurde erneut ein Brandanschlag auf eine Colruyt-Filiale in Antwerpen verübt. Wie die Tageszeitung „Het Laatste Nieuws“ berichtet, wurden zwei Brandbomben gegen die Glastür des Eingangs geworfen, dazu hinterließen die Täter eine bedrohliche Botschaft. Es handelt sich bereits um den zweiten derartigen Vorfall innerhalb eines Monats. Die Colruyt-Gruppe steht vor einem Rätsel, und die Behörden prüfen einen möglichen Zusammenhang mit dem Drogenmilieu.
Die Zahl der Menschen, die in Belgien auf Lebensmittelbanken (Tafeln) angewiesen sind, ist im Vergleich zur Spitze im Jahr 2022 leicht gesunken. Dies teilt Piet Vanthemsche, Präsident Präsident der belgischen Lebensmittelbanken, mit. Trotz des Rückgangs bleibt die Situation jedoch angespannt, da auch die Spenden aus der Industrie rückläufig sind.
Das Jahr 2024 ist gewissermaßen vorüber. Zeit also für den alljährlichen regionalen GrenzEcho-Jahresrückblick. Es geht weiter mit den Höhepunkten aus dem Februar.