Die Negativserie von Standard Lüttich nimmt historische Züge an: Mit der 0:1-Heimniederlage gegen OH Löwen am Dienstagabend bleiben die „Roches“ nun schon im 25. Playoff-Spiel in Folge ohne Sieg.
Wenn heute Nachmittag die 89. Ausgabe des Flèche Wallonne gestartet wird, dürfte es auf den letzten Metern wieder ordentlich krachen. Das traditionsreiche Ardennenrennen endet wie seit vier Jahrzehnten an der legendären Mur de Huy, wo Steigungen mit bis zu 20 Prozent auf die Fahrer warten – ein Berg, der Helden macht.
An dieser Stelle beleuchtet die Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Heute geht es um Endrunden und Play-Offs im Sport, die gerade in Belgien immer wieder für Diskussionen sorgen. Für GrenzEcho-Redakteur Sascha von Montigny (Pro) sind K.O.-Phasen das Salz in der Suppe von Sportwettkämpfen aller Art. GrenzEcho-Redakteur Tim Fatzaun (Contra) spricht sich gegen solche Endrunden aus.
Der Verkehr gehört nach Wohnen und Ernährung zu den größten Ausgabeposten der belgischen Haushalte. Doch wie viel Geld fließt tatsächlich in Mobilität? Welche Unterschiede gibt es zwischen Stadt und Land, Arm und Reich? Und wie hat die Corona-Pandemie das Ausgabeverhalten verändert? Das Planbüro hat in Zusammenarbeit mit dem föderalen Mobilitätsministerium diese Fragen analysiert. Die Ergebnisse zeichnen ein aufschlussreiches Bild.
Die geplanten Reformen der Föderalregierung zur Pensionsregelung für Magistrate sorgen für zunehmenden Widerstand. In der Justiz regt sich breiter Protest. Im Zentrum der Kritik steht in erster Linie das Vorhaben, die Renten von Richtern und Staatsanwälten deutlich zu kürzen.
Er ist der Architekt hinter dem Play-off-System, das den belgischen Fußball in eine neue Ära führte – und jetzt wieder abgeschafft wird. Pieter Nieuwenhuis, Gründer des niederländischen Beratungsunternehmens Hypercube, hat mit Datenmodellen nicht nur die nationale Liga geprägt, sondern auch an der Reform der Champions League mitgewirkt. Im Interview mit dem GrenzEcho erklärt der 67-Jährige, unter anderem warum Belgien mit der Rückkehr zur klassischen Liga einen Fehler begeht und wie er den Fußball mit Hilfe von zehntausenden virtuellen Simulationen neu denkt.
Weil sich das geplante Repowering des bestehenden Windparks Roderhöhe in Elsenborn schwieriger als erwartet gestaltet, hält die Gemeinde Bütgenbach inzwischen aktiv nach alternativen Standorten für einen Windpark Ausschau.
Das Play-In „Junior Edition“ geht in diesem Jahr in seine 26. Auflage. Seit Ostermontag widmen sich 112 Nachwuchsmusiker der Musik: In nur vier Tagen kommen fast 23 Stunden intensiver Probenarbeit zusammen. Neben der Musik sorgen auch zahlreiche Animationsangebote für Abwechslung.
Wegen einer äußerst unsportlichen Aktion wird Union Saint-Gilloise in den kommenden Wochen auf einen Torwart verzichten müssen: Der Disziplinarausschuss des belgischen Fußballverbands hat Vic Chambaere am Dienstag für insgesamt sechs Spiele gesperrt – vier davon muss er tatsächlich absitzen, zwei sind zur Bewährung ausgesetzt. Zudem wurde der 22-Jährige zu einer Geldstrafe von 5.000 Euro verdonnert.
Aufgrund des zügigen Arbeitsfortschritts an der Kreuzung Peters im Dorfzentrum von Amel ist die Strecke ab Mittwochmorgen um 6 Uhr wieder frei befahrbar. Dies teilte das zuständige Unternehmen der Gemeinde Amel am Dienstagabend mit.
„Heute ist ein guter Tag, um Geschichte zu schreiben“, stand auf dem riesigen Banner, mit dem der VBC Lommersweiler im April 2022 den Doppelaufstieg seiner Damen und Herren in die Nationalklassen feierte. Zumindest bei Letzteren endete die Geschichte am Ostersamstag.
Es war beileibe kein Selbstläufer, doch so gerade vor dem Saisonfinale haben Amel und Elsenborn die letzten Zweifel am Klassenerhalt gelöscht. Für Yannick Goenen und Andy Malmendier auch aufgrund der persönlichen Situationen ein Grund zum Durchatmen.
Die 850 Meter lange Gelände-Piste im Laachental bei Krautscheid unweit von Arzfeld in der deutschen Eifel ist seit 1969 Schauplatz von Autocross-Rennen. Am Oster-Wochenende ging hier der Auftakt der internationalen Meisterschaft SWASV 2025 über die Bühne – mit einer starken ostbelgischen Beteiligung in den verschiedenen Kategorien.
Die DG-Regierung sieht sich erneut kritischen Nachfragen zur Nutzung und Finanzierung von Diensthandys und digitalen Geräten ausgesetzt. In einer schriftlichen Nachfrage zur bereits im Februar gestellten Frage thematisiert die Vivant-Abgeordnete Diana Stiel die aus ihrer Sicht unzureichenden Angaben zur Kostenentwicklung von Smartphones und Laptops im öffentlichen Dienst.
„Ziel in Sicht“: Für die zwei Wanderfreundinnen Julia Trost und Judith Rauw aus Elsenborn waren es nur noch ein paar Schritte bis zur Herzebösch-Kulturhalle. Sie beteiligten sich in Elsenborn an der sechsten Benefizwanderung zugunsten der Mesoltheliome-Krebsforschung an der Universitätsklinik CHU Sart Tilman, Lüttich. Zahlreiche Wandervereine aus der Region nahmen an dem Wandertag teil.
Der Energieausschuss der Kammer hat am Dienstag einem Gesetzesvorschlag zur Abschaffung des Atomausstiegsgesetzes von 2003 zugestimmt. Damit ist ein bedeutender Schritt hin zu einer stärkeren Rolle der Kernenergie in Belgien gemacht. Der Entwurf wurde von den Mehrheitspartnern eingebracht und erhielt auch Unterstützung von Teilen der Opposition: Vlaams Belang und Open VLD stimmten zu. Die PS enthielt sich, Ecolo und Groen sprachen sich dagegen aus. Die PTB nahm weder an der Debatte noch an der Abstimmung teil. Die Vorlage muss abschließend im Kammerplenum behandelt werden.
Wer in Belgien am Steuer sitzt, sollte sich auf eines gefasst machen: Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Verkehrsverstoß ertappt zu werden, war noch nie so hoch. Mit Radarfallen, Kameras und digitalen Systemen setzt die Justiz auf Effizienz – und auf Konsequenz. Die Bilanz für das Jahr 2024 zeigt: Verstöße werden nicht nur häufiger, sie werden auch schneller geahndet.