Trotz des rasanten technologischen Fortschritts hat Künstliche Intelligenz (KI) auf Belgiens Arbeitsplätzen noch längst nicht flächendeckend Einzug gehalten. Das zeigt eine neue Studie im Auftrag von Cevora, dem größten Weiterbildungsfonds für Angestellte im Paritätischen Komitee 200 eindrücklich.
MR-Chef Georges-Louis Bouchez wurde am Mittwochabend bei einer Konferenz der frankophonen Liberalen in Gembloux Ziel einer wütenden Protestaktion. Eine Gruppe von FGTB-Gewerkschaftern erwartete ihn bei seiner Ankunft – mit Bannern, lautstarken Parolen und schließlich sogar mit einem Bierbecher, der direkt in Richtung des Politikers flog.
Zwischen den Zeilen konnte man es bereits daran erahnen, da er mit Blick auf die 1. Provinzklasse in der „Wir-Form“ sprach, nun ist es offiziell: Aufstiegstrainer Jérôme Stark geht bei der Olympia Recht in seine achte Saison.
Eine neue Studie der Universität Gent (UGent) sorgt für Aufsehen: Arbeitssuchende aus der Wallonie werden bei Bewerbungen in Flandern systematisch benachteiligt – obwohl sie die Anforderungen voll erfüllen. Der Grund: Vorurteile.
Der Jahresauftakt verlief für Kinepolis alles andere als filmreif. Wenige große Kinohits sorgten im ersten Quartal für leere Kinosäle und rückläufige Besucherzahlen. Doch nun wendet sich das Blatt: Die belgische Kino-Kette spricht in ihrem aktuellen Finanzbericht von einem dynamischen Start ins zweite Quartal – der Zuschauerrückgang ist bereits fast aufgeholt.
Die Nachfrage nach dem berühmten Biscoff-Keks reißt nicht ab – und das sorgt für Aufschwung in der Provinz Ostflandern: Der Kekshersteller Lotus Bakeries investiert kräftig in seine Produktion in Lembeke und schafft dabei 100 zusätzliche Arbeitsplätze.
Am Internationalen Tag zur Abschaffung von Tierversuchen (24. April) erhöht die belgische Tierschutzorganisation GAIA den Druck auf die Regionalregierungen. Die Botschaft ist klar: Belgien soll den Übergang zu einer modernen, tierfreien Forschung endlich entschlossener vorantreiben.
Die Fußball-DNA liegt offenbar in der Familie: Milan Debast, der jüngere Bruder des Nationalspielers Zeno Debast, hat mit gerade einmal 15 Jahren seinen ersten Profivertrag beim RSC Anderlecht unterschrieben. Das gaben die „Veilchen“ am Mittwoch offiziell bekannt.
Ein frischer Wind weht im Rathaus von Péruwelz: Am Mittwochabend wurde Jimmy Ababio offiziell zum neuen Bürgermeister der Gemeinde in der Provinz Hennegau ernannt. Der 33-Jährige, Sohn einer Belgierin und eines Ghanaers, legte pünktlich um 18.30 Uhr seinen Amtseid ab – in feierlichem Rahmen während der Sitzung des Gemeinderats.
Jahrzehntelang war die Pharmabranche das Nonplusultra auf dem belgischen Arbeitsmarkt – doch nun hat sich der Wind gedreht. Laut der neusten Studie „Employer Brand Research“ von Randstand, einer der renommiertesten Analysen zur Arbeitgeberattraktivität in Belgien, ist die Luftfahrtbranche erstmals seit 15 Jahren wieder der beliebteste Sektor zum Arbeiten.
Ein vielversprechender Start, doch das frühe Aus kam schneller als erwartet: Der belgische Judoka Jorre Verstraeten (-60 kg) musste sich am ersten Wettkampftag der Europameisterschaften in Podgorica bereits in der zweiten Runde geschlagen geben. Für den 27-jährigen Kämpfer aus Löwen war es ein bitterer Rückschlag – und dennoch blieb er realistisch: „Ich wurde überrascht, aber das gehört eben zu unserer Sportart.“
Abdelkader Belliraj, ein Belgier marokkanischer Herkunft, der in Marokko eine lebenslange Haftstrafe wegen Terrorismus verbüßte, hat nun von der belgischen Botschaft in Rabat einen neuen belgischen Reisepass erhalten. Dies bestätigte Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) am Mittwoch im zuständigen Kammeraussschuss. Ob Belliraj jedoch beabsichtigt, nach Belgien zurückzukehren, bleibt derzeit unklar.
Der Stahlriese ArcelorMittal plant offenbar einen massiven Umbau seiner Verwaltungsstrukturen in Belgien. Bis zu 140 Arbeitsplätze, vor allem in der Verwaltung am Standort Gent, könnten im Zuge einer Teil-Verlagerung von Aufgaben nach Polen und Indien wegfallen. Das wurde am Mittwoch im Rahmen eines Betriebsrats bekannt.
Ob „Ostbelgien“ oder „Deutschsprachige Gemeinschaft“ – wie sich ein Gliedstaat nennt, ist mehr als eine Frage der Etikette. In seinem Gastkommentar analysiert Vince Liégeois die Debatte rund um die Bezeichnung „Föderation Wallonie-Brüssel“ – und was daraus für Ostbelgien folgen könnte.
Kürzlich hat die DG-Regierung sich mit den neun deutschsprachigen Gemeinden auf eine Übergangslösung bezüglich der Gemeindedotation geeinigt, samt Sonderfonds für Gemeinden mit überdurchschnittlich vielen Sozialwohnungen – von diesem profitieren aktuell die Gemeinden Kelmis und Eupen. Das sagen die Bürgermeister zu dem Ergebnis der Verhandlungen, und zu dem, was noch kommt.
Etwas stressig verlief der Dienstagabend für einige Mitglieder des Weismeser Gemeinderates. Diese hatten nicht nur die Ratssitzung auf dem Programm stehen, sondern auch vorher die Sitzung des Polizeirates der Zone Stavelot/Malmedy zu bewältigen. Es herrschte aber Einigkeit und alle Punkte der Tagesordnung wurde einstimmig verabschiedet. Auch der Punkt, den die Opposition kurzfristig eingereicht hatte.
Ein Unentschieden, das niemandem weiterhilft: Der KRC Genk ist am Mittwochabend nicht über ein 1:1 in Antwerpen hinausgekommen und hat den Sprung zurück an die Tabellenspitze der „Champions Play-offs“ verpasst.
Um ein Haar hätten die Raeren-Eynattener ihrer Premierensaison das Sahnehäubchen aufgesetzt, doch in der Nachspielzeit entriss ihnen Aywaille mit dem 1:1 noch den Heimsieg und damit den Gewinn der zweiten Tranche.
Zum zehnjährigen Jubiläum feiert das Kölsche Sommerfestival „Jeck im Sunnesching“ am Sonntag, 31. August, eine ganz besondere Premiere: Erstmals findet das Festival auch in Ostbelgien statt, genauer gesagt in St.Vith. Damit wird die Büchelstadt für einen Tag zur jecken Hochburg und reiht sich neben Köln, Bonn und Aachen in die Liste der Festivalorte ein.