Zahlreiche Wanderer konnten die Mitglieder des Bütgenbacher Wandervereins am Samstag und Sonntag auf Schusters Rappen zu ihrer 45. Volkswanderung begrüßen. Bei gutem Wanderwetter nutzten 802 Wanderer die Gelegenheit, die herrliche Natur in Bütgenbach und Umgebung kennenzulernen.
Mit leeren Händen machten sich die Rechter am Sonntag auf die Heimreise aus Flémalle: Die 1:3-Niederlage schmerzte nicht alleine wegen des Resultats, sondern auch wegen der Ampelkarten gegen Joshua Lejeune und Maxime Urbain – beide reihen sich nun zumindest für eine Woche in die lange Ausfallliste ein.
Rückschlag für die belgische Auswahl bei der Straßenrad-WM in Ruanda: Tiesj Benoot (Visma–Lease a Bike) muss seinen Start im Straßenrennen am kommenden Sonntag krankheitsbedingt absagen.
Kevin Chambeau vom AC Hautes Fagnes gewann am Samstag den Eupener Talsperrenlauf. Er absolvierte die 14,9 Kilometer lange Strecke in 57:10 Minuten. Amro Shurrab vom LAC Eupen wurde Dritter in 58:30 Minuten. Bei den Frauen gewann die Vervierserin Aline Pesser in 1:01:25 Stunden.
In der 3. Division Amateure sucht die U23-Mannschaft der AS Eupen nach dem fünften Spieltag weiter nach Konstanz. Beim 2:2 in Mormont teilten die „Young Pandas“ nach zwei Siegen und zwei Niederlagen erstmals die Punkte, bleiben damit im hautengen Mittelfeld der Tabelle, in der zwischen Verlaine auf Platz fünf und Libramont sowie dem FC Eupen am unteren Ende nur vier Punkte Differenz bestehen.
Damit sieht ein Saisonstart doch direkt besser aus: Büllingen bezwingt Bütgenbach im Derby mit 3:1 und fährt den zweiten Sieg in Folge ein. Den Grundstein dafür legte Sacha Henon in der ersten Hälfte mit einem Doppelpack. Bei den Gästen herrschte Fassungslosigkeit nach dem Abpfiff – Kapitän Tom Kerstges stellte die berühmte Willensfrage.
Rund 140 Staats- und Regierungschefs nehmen in dieser Woche an der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York teil. Mit dabei ist erstmals auch Premierminister Bart De Wever (N-VA). Der flämische Nationalist betritt die internationale Bühne jedoch ohne große Begeisterung – und macht aus seiner Skepsis gegenüber der UNO keinen Hehl.
Der MR-Vorsitzende Georges-Louis Bouchez hat eine politische Debatte angestoßen, die Aufmerksamkeit erregt. Nach den tumultartigen Protesten vergangene Woche bei der Gedenkfeier für den verstorbenen Parteigründer Jean Gol in Lüttich, bei denen Demonstranten auch Parolen gegen Bouchez skandierten, forderte er ein Verbot der „Antifa-Bewegung“. Sie sei, so seine Worte, „die größte Bedrohung für unsere Demokratie“. Doch ist ein Verbot juristisch überhaupt möglich – und wie gefährlich ist Antifa wirklich?
In Grüfflingen, Oudler und Steffeshausen kann das Trinkwasser wieder ohne Einschränkung genutzt werden. Dies teilte die Gemeinde Burg-Reuland am Montag mit.
Ein wahres Wechselbad der Gefühle erlebten die ostbelgischen Volleyballmannschaften am vergangenen Wochenende. Während die N3-Herren von Sporta Eupen-Kettenis in einem packenden Duell erst im Tiebreak gestoppt wurden, kassierten die N3-Damen aus Lommersweiler eine klare Niederlage. Für Eupens P2-Damen dagegen begann die Saison mit einem vielversprechenden Auftaktsieg, während die übrigen Teams leer ausgingen.
Der Sozialhilferat Amel hat Walburga Paquet-Trantes den Titel „Ehrenmitglied des Sozialhilferates“ verliehen. Die Auszeichnung erfolgte auf Grundlage des Gesetzes vom 10. März 1980, das festlegt, dass nur Personen von tadelloser Führung und mit mindestens 18 Jahren Amtszeit in derselben Gemeinde diesen Titel erhalten können.
Im Rahmen des Schlussschießens in Rodt wurden mehrere verdienstvolle Mitglieder für ihre 25 und 50-jährige Zugehörigkeit zum Schützenbund Malmedy-St.Vith ausgezeichnet.
Drei von vier Belgiern vertrauen inzwischen ihren Sinnen, bevor sie Lebensmittel wegwerfen: Sie schauen, riechen und probieren – statt sich ausschließlich auf das Haltbarkeitsdatum zu verlassen. Das zeigt eine neue Umfrage der Plattform Too Good To Go, die sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt.
„Punk’s not dead“ nannte die schottische Band The Exploited 1981 ihr Album, um klarzustellen, dass Punk keine kurzlebige Modeerscheinung ist. Aktuell ist die Punkszene alles andere als lebendig. Sieht man mal ab von Packy’s Johnnyhof aus Eupen. Allerdings sagen sie von sich selbst: „Packy’s Johnnyhof ist Punk, wie er für Menschen klingt, die Punk hassen.“
Die Grippeimpfung bleibt hierzulande ein Spiegel sozialer Ungleichheiten. Zwischen sozial besser gestellten und benachteiligten Gruppen klaffen bei den Impfraten Unterschiede von bis zu 20 %punkten. Das geht aus einer aktuellen Studie des Verbundes der Freien Krankenkassen hervor, die vor dem Start der neuen Impfkampagne vorgestellt wurde.
Die Ortschaft Born stellt derzeit die Weichen für die Zukunft. Gleich vier größere Projekte stehen an, die das Zusammenleben im Dorf nachhaltig prägen und bereichern sollen. Am kommenden Sonntag, 28. September, lädt die Dorfgemeinschaft zu einem Dorffest im Musiklokal, bei dem die Vorhaben den Bewohnern und allen Interessierten ausführlich vorgestellt werden.
Die „Schule der Tausend Ein- und Ausgänge“: So nennt Direktor Thomas Brüll das Schulgebäude in Walhorn. Weil in der Vergangenheit mal hier, mal dort angebaut wurde, ist der Komplex zu einem Sammelsurium geworden, das längst nicht mehr den heutigen Anforderungen des Unterrichtsalltags entspricht. Doch das soll bald vorbei sein: Wenn alles gut läuft, kann vor den Sommerferien 2026 mit dem geplanten Umbau der Infrastruktur begonnen werden.
Die Frage, wie Belgien bis 2050 eine klimaneutrale Stromversorgung sicherstellen kann, beschäftigt Politik und Wissenschaft gleichermaßen. Eine neue Studie des föderalen Planbüros zeichnet nun ein detailliertes Bild der Herausforderungen und möglichen Wege. Klar ist: Der Stromverbrauch wird bis Mitte des Jahrhunderts sprunghaft ansteigen – und der Mix aus erneuerbaren Energien, Kernkraft und Importen muss sorgfältig abgewogen werden.
In der Wallonie wächst der Widerstand gegen den Einsatz von Pestiziden: Mehr als 43.000 Menschen haben sechs verschiedene Petitionen unterzeichnet, die ein umfassendes Verbot fordern – insbesondere für besonders gefährliche Mittel mit PFAS, den sogenannten „Ewigkeitschemikalien“. Das teilte die Umweltorganisation Canopea mit.