Der 21. Juli gehört seit Jahrzehnten zu den großen Festen in der Warchestadt. Auch in diesem Jahr hatte der Verkehrsverein (VV) wieder zahlreiche Unterhaltungsprogramme auf die Beine gestellt.
Zum ersten Mal trat Marius Lerho am Sonntagabend in der Fußgängerzone von Spa bei den Francofolies auf. Der Musiker aus Schlierbach präsentierte dabei die Songs seiner ersten Solo-EP, die im Mai erschien und überzeugte das Publikum mit einer stimmungsvollen Live-Performance.
Am Mikrofon der RTBF ist Rodrigo Beenkens seit 1990 die Stimme der Tour de France und damit auch zahlreichen Radsportfans in Ostbelgien bekannt. Am gestrigen Ruhetag der Frankreich-Rundfahrt zog er eine erste Bilanz, blickt auf das Aus von Remco Evenepoel und vermeidet Vergleiche zwischen Tadej Pogacar und Eddy Merckx.
Am 13. Juli 1967 wird der Mont Ventoux zum tragischen Symbol des Radsports. Bei 42 Grad in der flirrenden Hitze der Provence bricht der britische Weltmeister Tom Simpson, nur drei Kilometer vor dem Ziel, völlig entkräftet zusammen.
Bart De Wever (N-VA) erlebte am Montag seinen ersten Nationalfeiertag als Premierminister – und konnte ihn direkt mit einem politischen Erfolg feiern: In der Nacht hatte das Kernkabinett seiner Regierung eine Einigung auf ein umfassendes Sommerabkommen erzielt. Was am Freitagmorgen noch als gescheitert galt, wurde in einer weiteren Verhandlungsrunde bis 4 Uhr früh doch noch beschlossen. Anschließend lud die Regierungsspitze zu einer nächtlichen Pressekonferenz – es war De Wevers erste seit seinem Amtsantritt, allerdings ohne ... Presse.
Das Sommerabkommen der Föderalregierung sorgt für heftige politische und gesellschaftliche Reaktionen. Während die Regierung die beschlossenen Reformen als notwendigen Schritt in Richtung wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsmarktflexibilisierung verteidigt, werfen Gewerkschaften und Oppositionsparteien ihr einen massiven sozialen Rückschritt vor.
45 Menschen, die vor 30 Jahren mit „Up with People“ um die Welt gereist waren, trafen sich am Wochenende in Kloster Heidberg, um Erinnerungen an die gemeinsame Zeit auf drei Kontinenten auszutauschen und dabei auch die Kulturen in Belgien, Deutschland und den Niederlanden zu erleben.
Besser kann man eine Saison wohl kaum beginnen: Club Brügge besiegte im ersten Pflichtspiel den neuen Erzrivalen Union Saint-Gilloise und sicherte sich gleich die Supercup-Trophäe, um die traditionsgemäß Landesmeister und Pokalsieger kämpfen.
Im Beisein zahlreicher hochrangiger Vertreter aus Politik, Militär und Königshaus hat am Montagnachmittag die traditionelle Parade zum belgischen Nationalfeiertag in Brüssel stattgefunden.
Zum belgischen Nationalfeiertag hat der St.Vither Bürgermeister Werner Henkes in seiner Ansprache eindringlich zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, politischer Verantwortung und internationaler Solidarität aufgerufen. Vor den anwesenden Gästen im großen Saal des Triangels erinnerte er an die Bedeutung des 21. Juli, warnte jedoch zugleich vor einer „Feierlaune“ angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage.
Trotz kleiner Pannen war die Stimmung beim Volksfest zum Nationalfeiertag auf dem Parkplatz Bergstraße bestens. Eine Gitarre wurde Opfer des nachmittäglichen Regenschauers, sodass aus dem Trio Blue Jay Sisters ein Duo wurde. Maja Lührsen und Nina Lentföhr (Foto rechts) mussten somit auf ihren Gitarristen Rafael Stolarski verzichten. Aber auch à Capella zeigten die beiden Frauen, dass der Chanson auf einem belgischen Nationalfeiertag funktioniert. Zwei Lieder gab es in französischer Sprache, eines in deutscher, und ausgerechnet in dessen Refrain stimmte eine frankofone Kindergruppe ein.
In einer gemeinsamen Erklärung haben 25 Staaten, darunter Belgien, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Kanada und Japan, am Montag das sofortige Ende der Kriegshandlungen im Gazastreifen gefordert.
Die Gentse Feesten haben am dritten Tag erneut zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt gelockt. Am Sonntag zählte die Stadt rund 175.000 Gäste, womit sich die Gesamtzahl nach drei Tagen auf 550.000 summierte – ein Wert auf Vorjahresniveau.
Das erste Wochenende des weltberühmten Tomorrowland-Festivals ist trotz eines holprigen Starts zu einem guten Ende gekommen. Unter den rund 200.000 „People of Tomorrow“, wie die Besucher des Festivals genannt werden, die das erste Wochenende ausgiebig gefeiert haben, befanden sich auch wieder zahlreiche Ostbelgier. Das GrenzEcho hat einigen von ihnen einen Besuch abgestattet.
Sensationssieg bei der Estland-Rallye, dem achten von 14 WM-Läufen: Es gewinnt überraschend Oliver Solberg (Toyota). Hinter Ott Tänak (Hyundai), der im Gesamtklassement Elfyn Evans (Toyota) um einen Punkt von der Spitze verdrängt, belegt sein St.Vither Teamkollege Thierry Neuville Rang drei und freut sich: „Wir sind zurück auf dem Podium“.
„Respekt, Offenheit und der Willen, unser Land, unsere Gemeinschaft und unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser zu machen“: Dies wünschte sich der Eupener Bürgermeister Thomas Lennertz (CSP) zum Abschluss seiner Rede zum Nationalfeiertag vor Vertretern aus Politik, Justiz, Polizei, Kirche und Gesellschaft.