Nach neuen Fällen von Afrikanischer Schweinepest (ASP) im benachbarten Deutschland wächst bei Belgiens Schweinezüchtern die Sorge vor einem erneuten Ausbruch der hochansteckenden Tierseuche. Die Branchenorganisation Pork.be ruft die Behörden zum Handeln auf und fordert verstärkte Präventionsmaßnahmen, um das Virus von Belgien fernzuhalten.
Joao Almeida hat am Samstag bei der Tour de Suisse seinen zweiten Etappensieg gefeiert. Der 26-jährige Portugiese vom Team UAE Emirates gewann die 7. und vorletzte Etappe, eine anspruchsvolle Bergetappe über 207,3 Kilometer von Neuhausen am Rheinfall nach Emmetten, im Sprint einer Fünfergruppe. Damit bestätigt Almeida seine starke Form – bereits die 4. Etappe hatte er für sich entschieden.
Am Samstag sorgten sie wieder für Aufsehen in der Hauptstadt: Über 100 nackte Radfahrer rollten bei strahlendem Sonnenschein durch die Straßen von Brüssel – laut, bunt und ziemlich unverhüllt. Anlass war die 20. Ausgabe der Cyclonudista, einer Aktion, die sich für mehr Sicherheit und Sichtbarkeit von Radfahrern im städtischen Verkehr starkmacht.
Der wallonische Amateurfußballverband ACFF hat eine neue Führung: Philippe Godin, Anwalt aus Lüttich, wurde am Samstag zum Präsidenten gewählt. Die Entscheidung fiel im Rahmen der Generalversammlung, bei der auch ein neuer Verwaltungsrat bestimmt wurde.
Die belgische Ärztegewerkschaft ABSyM hat für Montag, den 7. Juli, einen landesweiten Streik angekündigt. Grund ist ein Reformvorhaben von Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit), das aus Sicht der Gewerkschaft die ärztliche Berufsausübung massiv einschränken und die Qualität der Gesundheitsversorgung gefährden würde.
Ein vielversprechender Renntag endete für Stoffel Vandoorne mit bitterem Aus: Der belgische Maserati-Pilot musste den ePrix von Jakarta, das 12. Rennen der laufenden Formel-E-Weltmeisterschaft, kurz vor Schluss vorzeitig beenden, nachdem er in einer der letzten Runden in die Streckenbegrenzung krachte.
Die Sommersonnenwende hat viele Tagesausflügler an die belgische Küste gelockt – doch von einem Massenansturm war bis zum frühen Samstagnachmittag wenig zu spüren. Laut dem Tourismusbüro Westtoer rechnete man mit bis zu 300.000 Tagesbesuchern, doch der erwartete Ansturm blieb zunächst aus – mit Ausnahme von Ostende und Middelkerke, wo es stellenweise bereits sehr voll wurde.
Sie galt als unsinkbar – dann kam ein Sturm, bei dem Menschen ums Leben kamen. Zehn Monate später, nach Verzögerungen und einem tödlichen Unfall, ist die Luxusjacht wieder ans Tageslicht gekommen.
Noch nie zuvor hat die belgische Meldestelle für verdächtige Finanztransaktionen, die CTIF, so viele Hinweise auf mögliche Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung erhalten wie im Jahr 2024: 91.487 Mitteilungen gingen bei der Behörde ein – ein markanter Anstieg gegenüber den 79.211 Fällen im Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht hervor, der am Samstag veröffentlicht wurde.
Nach fünf Tagen intensiven Protests ist am Samstag in der Brüsseler Beginenkirche eine symbolische Fastenaktion in Solidarität mit Palästina zu Ende gegangen. Rund 15 Menschen, darunter der palästinensische Journalist Omar Kareem und der sozial engagierte Priester Daniel Alliët, hatten sich bewusst der Nahrungsaufnahme verweigert – als Zeichen gegen das, was sie als „Genozid in Gaza“ bezeichnen.
Wie so oft im Sommer machen Vegetationsbrände im Touristenparadies Kroatien wieder zu schaffen. Hunderte Menschen werden in Sicherheit gebracht. Die Polizei vermutet Brandstiftung.
In der Action-Comedy „Fubar“ spielt Arnold Schwarzenegger einen CIA-Agenten kurz vor dem Ruhestand. Jetzt hat der „Terminator“-Star verraten, warum er die Serie selbst schon dreimal gesehen hat.
Ein echter Dämpfer zum Start der EM-Vorbereitung: Die Red Flames sind am Freitagabend beim Testspiel gegen Frankreich förmlich untergegangen. In Valenciennes kassierte die Mannschaft von Nationaltrainerin Elisabet Gunnarsdottir eine bittere 0:5-Niederlage gegen die übermächtigen „Bleues“.
Trotz strenger Verschreibungsregeln und begrenzter Verfügbarkeit verursachen Medikamente zur Behandlung von Fettleibigkeit wie Ozempic, das ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt wurde, bereits jetzt jährliche Kosten von rund 76 Millionen Euro für die belgische Sozialversicherung – Tendenz weiter steigend. Das berichtet die Wirtschaftszeitung „L’Echo“ unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Landesinstituts für Kranken- und Invalidenversicherung (Likiv/Inami).
Es ist leicht, den Rotstift zu fordern. Schwieriger ist es, dort anzusetzen, wo es effektiv ist, aber auch wehtut. Und genau das versucht der Studiendienst der Christlichen Gewerkschaft CSC mit einer aktuellen Analyse zur Haushaltslage der Deutschsprachigen Gemeinschaft.
Im Vorfeld der Plenarsitzung des Parlamentes der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) am kommenden Montag (23. Juni), bei der auch die erste Haushaltsanpassung auf der Tagesordnung steht, hat der Studiendienst der Christlichen Gewerkschaft (CSC) eine Reihe grundlegender Beobachtungen veröffentlicht.
Ein gefährlicher Airbag zwingt Tausende Autofahrer in Belgien zum Umdenken: Besitzer eines Citroën C3 oder DS3, die mit fehlerhaften Takata-Airbags ausgestattet sind, werden dringend aufgefordert, ihre Fahrzeuge nicht mehr zu benutzen. Der französische Autobauer Citroën verschickt derzeit Einschreibebriefe mit einer unmissverständlichen Botschaft: „Stop Drive“ – also: Auto stehen lassen.
Während der belgische Biermarkt insgesamt rückläufig ist und klassische Pilsbiere in den letzten Jahren an Beliebtheit eingebüßt haben, geht die Abtei-Brauerei Val-Dieu in Aubel bewusst einen anderen Weg. Bekannt für ihre charakterstarken Spezialbiere, bringt sie nun – fast trotzig – ein Pils auf den Markt. Der Name: Audas.
Während sich viele EU-Länder über glasklares Badevergnügen freuen dürfen, trübt in Belgien der Blick auf Flüsse, Seen und Strände die Sommersaison. Laut dem aktuellen Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) gehört Belgien zu den Schlusslichtern in Sachen Wasserqualität.
Die Belgian Cats bleiben bei der Basketball-Europameisterschaft der Damen weiter auf Erfolgskurs. Am Freitag setzten sich die Belgierinnen in ihrem zweiten Gruppenspiel der Gruppe C klar mit 87:53 gegen Montenegro durch und sicherten sich damit bereits vorzeitig den Einzug ins Viertelfinale.