EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat einen gemeinsamen Start der Impfungen gegen das Corona-Virus in der gesamten Europäischen Union vorgeschlagen.
Es wird keine Ausnahme von der Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr geben, die in der Region Brüssel-Hauptstadt im Rahmen des Kampfes gegen die Covid-19-Pandemie verhängt wurde – weder an Weihnachten noch an Silvester, entschied der Brüsseler Ministerpräsident Rudi Vervoort (PS).
Porsche will auf der Grundlage des kostengünstigen LMDh-Reglements einen neuen Sport-Prototyp für die Langstrecken-WM (WEC) – mit den 24h Le Mans als Saisonhöhepunkt – sowie die amerikanische Sportwagenmeisterschaft (IMSA) bauen. Das gab der Hersteller am Mittwoch bekannt.
Bei den Nachsaison-Testfahrten der Formel 1 in Abu Dhabi hat Mercedes-Werkspilot Stoffel Vandoorne die drittbeste Zeit (1:36,840 Minuten) erzielt. Der Belgier legte im Weltmeister-Silberpfeil W11 auf dem Yas Marina Circuit insgesamt 82 Runden zurück.
Für Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach wäre eine Ablöse von fünf Millionen Euro für den umworbenen Trainer Marco Rose nicht genug. „Nein“, antwortete Eberl (47) auf die entsprechende Frage in der Sport Bild: „Die wichtigsten Mitarbeiter müssen auch entsprechend verdienen. Ähnlich ist es bei den Ablösesummen.“
Die Familie von Adil, einem jungen Mann, der nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei im April in Anderlecht starb, hat Strafanzeige gegen den Prokurator des Königs in Brüssel gestellt – wegen Verletzung des Ermittlungsgeheimnisses und der Schweigepflicht.
Wo Totilas auftrat, stand der Dressur-Hengst im Mittelpunkt. Dem Niederländer Edward Gal verhalf er zu Erfolgen. 2010 wurde er zum teuersten Dressur-Pferd der Welt, als Paul Schockemöhle ihn kaufte. Jetzt ist Totilas gestorben.
Im Prozess um den vereitelten Terrorangriff in einem Thalys-Zug nach Paris hat die Anklage gegen den Hauptbeschuldigten eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert.
Pete Buttigieg mischte die US-Vorwahlen der Demokraten auf und machte sich damit auf nationaler Ebene einen Namen. Nun soll er vom Bürgermeister zum Bundesminister aufsteigen. Joe Bidens künftigem Regierungsteam könnte er so zu einer weiteren Premiere verhelfen.
Kurz vor Weihnachten wird das öffentliche Leben in Deutschland heruntergefahren. Ziel ist es, die Corona-Welle zu brechen. Der Gesundheitsminister unseres Nachbarlandes macht Hoffnung.
Derzeit vergeht kaum ein Tag ohne neue Hiobsbotschaften und Warnungen aus den unterschiedlichsten Branchen und Sektoren im Land. Die Angst vor einer Pleitewelle angesichts der Corona-bedingten Schließungen geht um in Belgien. Wie am Dienstag bekannt wurde, schlagen die Betriebe, die den Horeca-Sektor beliefern, Alarm: Knapp ein Viertel der Unternehmen auf dem belgischen Markt befürchten den Gang in die Insolvenz.
Rund 50 französische Touristen feiern in der Gemeinde Virton in einem Ferienhaus eine wilde Lockdown-Party: Meldungen wie diese ließen zu Wochenbeginn aufhorchen. Wie die Tageszeitung „La Meuse“ berichtet, wurden in der Provinz Luxemburg in den letzten Wochen mehrere illegale Feiern in Ferienhäusern „gesprengt“. Auch in der Eifel wirft die Polizei in den bevorstehenden Ferien ein Auge auf Gruppenunterkünfte.
Jetzt, nachdem 306 Wahlmänner und -frauen ihre Stimme für Joe Biden abgegeben haben, ist endgültig sicher, dass Donald Trump das Weiße Haus bis zur Mittagszeit am 20. Januar verlassen haben muss. Biden konnte sich den Seitenhieb nicht verkneifen, seinen Sieg, wortgleich mit Trump vor vier Jahren, als einen „Erdrutschsieg“ zu bezeichnen. Putin gratulierte umgehend aus Moskau, auch Polens Staatspräsident Duda sandte endlich Glückwünsche.
Der Auftakt des 17. Spieltags in der 1. Division war alles, nur nicht langweilig. In drei Spielen sind am Dienstagabend satte 14 Tore gefallen. Allein in den beiden Frühspielen – Cercle Brügge hatte Sporting Charelroi zu Gast, Excel Mouscron musste es zeitgleich zu Hause mit OH Löwen aufnehmen – zappelte das Leder elfmal im Netz.
Keine Frage. Der Lockdown hat auch in Ostbelgien zu einem Rückgang der Kennzahlen in Sachen Corona geführt. Bei näherem Hinsehen zeigen sich aber erstaunliche Unterschiede in der Entwicklung zwischen dem Norden und dem Süden der DG.
Bernard Goffin hat noch nicht genug. Der Zonenchef der Polizeizone Stavelot-Malmedy wurde am Dienstag 65 Jahre alt und hat das gesetzliche Rentenalter eines Polizisten damit längst erreicht. Doch kürzer zu treten, ist für Goffin noch keine Option. Mit Zustimmung des Zonenkollegiums geht der Chef in die Verlängerung, übrigens bereits zum dritten Mal.
Mitte November hatte die Polizei der Zone Eifel Fotos von rund 150 Gegenständen veröffentlicht, die bei Diebstählen in den fünf Eifelgemeinden entwendet wurden und im Rahmen von Ermittlungen in Rumänien sichergestellt werden konnten.
Das Malmedyer Seniorenheim „Les Arcades“ hat auf Facebook die Aktion „Würden Sie mir zu Weihnachten schreiben?“ gestartet. Die Initiative ist eingeschlagen wie eine Bombe. Das Prinzip: Jeder kann den Bewohnern eine Aufmerksamkeit senden, weil das diesjährige Fest der Liebe und Familie anders wird. Die Postboten sind regelrecht überfordert: Nach wenigen Tagen erreichten bereits 1.200 Briefe das Pflegezentrum.
Es hatte sich abgezeichnet. Angesichts der zahlreichen Vergehen gegen die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen, vor allem im Rahmen sogenannter Lockdown-Partys, zogen die Generalprokuratoren des Landes am Dienstagnachmittag die Reißleine: Die Bußgelder für Partygänger und -organisatoren werden deutlich erhöht. Auch in Bezug auf den Einsatz von Drohnen und Hausdurchsuchungen sorgten die Magistrate für Klarheit.
Die AS Eupen hat mit dem 1:0-Erfolg gegen Beerschot am 6. Dezember möglicherweise ihr letztes Spiel im Jahr 2020 absolviert. Statt gegen Genk, den KV Oostende oder Club Brügge kämpft der ostbelgische Erstligist aktuell gegen einen unsichtbaren Feind – und verliert immer mehr an Boden.