Nicht die Angst um eine Ansteckung mit dem Coronavirus oder die Sorge um eine mögliche Impfung hält die Menschen in Haiti derzeit auf Trab. Es sind die heftigen Unruhen und die hohe Gewaltbereitschaft in den Straßen der Städte des Karibikstaates, die das Land aufwühlen und das ohnehin schwierige Leben der Menschen dort stark behindern.
Die EU-Kommission sieht ihr Projekt für ein „neues Europäisches Bauhaus“ gut gestartet. „Nach den Reaktionen zu urteilen sind wir auf dem richtigen Weg“, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Sonntag in einem Auftritt bei der Online-Konferenz DLD All Stars. Es gebe viel Interesse von Architekten, Künstlern und Designern nicht nur aus Europa, sondern auch unter anderem aus Japan und den USA.
Lukaku schlägt Ibrahimovic, Inter demütigt den AC: Im 228. Mailänder Stadtderby haben die Nerazzurri einen großen Schritt in Richtung italienische Fußballmeisterschaft gemacht. Inter gewann am Sonntag mit 3:0 beim AC und baute seinen Vorsprung an der Spitze der Serie A aus.
Im Atomstreit mit dem Iran sieht die US-Regierung die Führung in Teheran am Zug. Präsident Joe Biden sei bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um mit den Iranern darüber zu reden, „wie wir wieder strenge Beschränkungen für ihr Atomprogramm bekommen“, sagte der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, Jake Sullivan, am Sonntag dem Sender CBS News. „Das Angebot steht weiterhin, weil wir glauben, dass die Diplomatie der beste Weg ist, das zu erreichen.“ Der Iran habe noch nicht auf das Gesprächsangebot reagiert. „Der Ball ist in ihrem Feld.“
In Lüttich haben Kunstschaffende am Samstag an mehreren Orten im Rahmen der Aktion „Still standing for culture“ mit Musik und anderen künstlerischen Auftritten auf sich aufmerksam gemacht. Passanten, aber Menschen, die aus Solidarität mit dem Kunstsektor gekommen waren, erlebten jedenfalls Kunst einmal anders.
Das Gemeindekollegium von Knokke-Heist hat am Wochenende beschlossen, im Gedenken an den langjährigen Bürgermeister Léopold Lippens eine Trauerwoche auszurufen. Lippens ist vor einigen Tagen an den Folgen eines Krebsleidens gestorben.
Seit Januar 2015 gehören Soldaten, die durch die Straßen belgischer Städte patrouillieren zum Straßenbild. Spätestens aber im September werden sie ihre Mission beenden. Dieser Rückzug sorgt jetzt auf föderaler Ebene für Diskussionen. Die flämischen Nationalisten der N-VA möchten nämlich, dass das Militär weiterhin für die Sicherheit im Land sorgt und dafür auch Polizeiaufgaben übernimmt.
Der Kammerabgeordnete Dries Van Langenhove, der die Belange des Vlaams Belang vertritt, hat am Samstag an einer Kundgebung in Paris teilgenommen. Demonstriert wurde gegen die mögliche Auflösung der rechtsextremen Bewegung „Génération Identitaire“.
„Vielen Menschen geht es schlecht“, heißt es in einem Schreiben der frankofonen Vereinigung der Allgemeinmediziner. Das treffe nicht auf alle Menschen zu, aber die Zahl derer, die aufgrund psychischer Probleme den Hausarzt aufsuchten, steige zusehends, heißt es weiter.
Ein fast dramatisch schlechter RSC Anderlecht hat am Sonntag die nächste Niederlage kassiert. Im eigenen Stadion unterlag der Rekordmeister dem KV Kortrijk mit 0:2. Für die Mannschaft von Vincent Kompany war es allerdings die erste Heimniederlage in der laufenden Saison.
In Frankreich ist ein Streit über fleischfreies Essen in Schulkantinen entfacht. Landwirtschaftsminister Julien Denormandie forderte am Sonntag auf Twitter: „Lasst uns aufhören, unseren Kindern Ideologie auf den Teller zu legen!“ Man solle ihnen geben, was sie zum Wachsen brauchen. Dazu gehöre auch Fleisch.
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat Deutschland vor Grenzschließungen wegen der Corona-Pandemie gewarnt. „Natürlich muss es angesichts der Virusmutationen Tests geben, aber wir müssen alles dafür tun, dass die Pendler ohne Einschränkungen zu ihren Arbeitsplätzen kommen“, sagte Asselborn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag).
In den Karnevalsferien (Krokusferien) verbuchte die Küste einen bislang nie gekannten Ansturm. Es gab rund 750.000 Übernachtungen, das sind doppelt so viele wie im letzten Jahr, da waren es 375.000.
Burg-Reulands Bürgermeisterin Marion Dhur erkennt die Gefahr, dass die bevölkerungsarmen Gemeinden in der öffentlichen Versorgung immer mehr ins Hintertreffen geraten. „Wir müssen ständig zeigen, dass wir da sind“, sagt die 48-Jährige.
Das Ausländeramt und Fedasil suchen 115 zusätzliche Rückkehrberater. Dies verlautete am Wochenende aus dem Kabinett des Staatssekretärs für Asyl und Migration Sammy Mahdi (CD&V).