Seit Tagen redet Großbritannien über Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Der Fall der getöteten Sarah Everard hat die Debatte neu entfacht. Gleichzeitig geht die Gewalt weiter - wieder sind Frauen die Opfer
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sieht vorerst keine Möglichkeit für direkte Spenden von Corona-Impfstoffen der Europäischen Union an ärmere Länder. „Jetzt gibt es erstmal einen ziemlichen Druck in den Mitgliedstaaten, selbst Impfstoff zu bekommen“, sagte von der Leyen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Bei der Londoner Polizei hat es in den vergangenen Jahren nach einem Medienbericht etliche Beschwerden wegen sexueller Belästigung gegeben. Zwischen 2012 und 2018 gingen insgesamt 594 solcher Beschwerden ein - dies zeigt eine am Sonntag veröffentlichte Recherche der Zeitung „Observer“, der die Dokumente nach dem Informationsfreiheitsgesetz angefordert hatte.
Wegen stark steigender Corona-Zahlen in vielen EU-Ländern wird der Gipfel der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag nicht wie geplant in Brüssel stattfinden, sondern nur als Videokonferenz. Dies habe EU-Ratschef Charles Michel entschieden, teilte dessen Sprecher am Sonntag auf Twitter mit.
Der Zugverkehr zwischen Lüttich und der deutschen Grenze (Linie 37) rollt wieder. Er war in beiden Richtungen seit dem frühen Morgen unterbrochen. Es kann aber noch zu Verspätungen kommen.
In Verviers ist ein Ende der monatelangen politischen Krise in Sicht. Malik Ben Achour (PS) soll neuer Bürgermeister werden, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf lokale Politiker berichtet.
Die AS Eupen hat den Klassenerhalt endgültig in der Tasche: Unter anderem durch ein Traumtor von Julien Ngoy setzten sich die Ostbelgier am Samstagabend verdient mit 2:0 gegen den KV Kortrijk durch.
Ralf Rangnick sagt dem FC Schalke 04 am Vormittag ab. Am Abend geht das Team von Trainer Dimitrios Grammozis gegen Borussia Mönchengladbach unter. Die 2. Liga ruft. Gladbachs Trainer Marco Rose entgeht der Einstellung eines Negativrekordes.
Tausende Menschen haben Medien zufolge in Frankreich friedlich gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Allein in Paris versammelten sich rund 3500 Menschen, wie die Polizei am Samstag auf Anfrage bestätigte.
Das private Hilfsschiff „Ocean Viking“ hat in internationalen Gewässern vor Libyen am Samstag mehr als 100 Bootsmigranten an Bord genommen. Das teilte die Betreiberorganisation SOS Mediterranee auf Twitter mit. Das Team habe 106 Menschen aus einem überbesetzten Schlauchboot aus Seenot gerettet, hieß es. Bereits im Laufe der Woche hatte die Mannschaft nach Angaben einer Sprecherin in einem anderen Einsatz zehn Menschen aufgenommen.