Das Schiff „Ocean Viking“ hatte im Februar rund 420 aus Seenot gerettete Bootsmigranten auf die italienische Mittelmeerinsel Sizilien gebracht. Das Bürgerkriegsland Libyen ist ein zentrales Transitgebiet für Migranten aus vielen Ländern auf ihrem Weg nach Europa. Die Fahrten in kleinen Booten übers Mittelmeer gelten als gefährlich. Die privaten Rettungsaktionen sind politisch umstritten. Meist werden die Geretteten zunächst nach Italien gebracht. Manchmal bekommen die Hilfsschiffe auch die Genehmigung, in Malta anzulegen. Libyens Küstenwache bringt zudem viele Bootsmigranten zurück in das nordafrikanische Land. (dpa)

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