Am Samstagvormittag stellte die Sozialistische Partei Ostbelgien (SP) ihre Kandidaten für die anstehenden Regional-, Kammer-, Europa- und PDG-Wahlen am 9. Juni 2024 vor. Listen mit 15 Männer und 16 Frauen, „die aus der Mitte der Gesellschaft kommen“ und „Ostbelgien gemeinsam bewegen“ wollen.
Bei der belgischen Post (Bpost) wird am Samstag gestreikt. Im Zuge der spontanen Protestaktion kann es landesweit zu Problemen bei der Zustellung von Briefen, Zeitungen & Co. kommen. Dazu aufgerufen haben die christliche und die sozialistische Gewerkschaft.
Der Fernsehsender „BabyTV“, der auch in Belgien ausgestrahlt wird, hat ungewollt russische Propaganda verbreitet. Das schreibt die Tageszeitung „De Standaard“ unter Berufung auf Angaben des flämischen Telekommunikationsanbieters Telenet.
Wenn es um den Nahostkonflikt geht, wird die Diskussion sehr schnell unversöhnlich. Das Thema polarisiert und hat das Potenzial, gesellschaftliche Gruppen, ja sogar Freunde und Familien zu spalten. Es scheint so, als müsse man unbedingt Partei ergreifen, als sei es nicht möglich, Verständnis für beide Seiten aufzubringen. Das bemerkt man auch an dem sprachlichen Minenfeld, auf dem man plötzlich steht, wenn es um Israel und Palästina geht.
Im ohnehin schon gebeutelten Nahen Osten dreht seit dem Terroranschlag der Hamas im Oktober 2023 wieder die Spirale der Gewalt – mit katastrophalen Folgen für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen. Unter der Situation leiden auch palästinensische Familien in Ostbelgien. Um ein Zeichen gegen Hass zu setzen, findet am kommenden Mittwoch (17. April) ein Informationsabend in Eupen statt.
Vor sieben Jahren hatte er als Solokünstler sein Glück versucht, mittlerweile umrahmt ihn ein eingespieltes Team: Michiel Libberecht. Der 30-jährige Frontmann der Band Mooneye, den mittlerweile viele Indie-Liebhaber in der belgischen Szene kennen und schätzen, tritt Ende Mai beim Eupen Musik Marathon auf. Vorab tourt die Formation noch durch Deutschland. Im Interview mit dem GrenzEcho blickt der Flame auf den Auftritt in der Weserstadt, schaut auf die Anfänge zurück und wagt einen Blick in die Kristallkugel.
„Seit dem Spiel gegen Walhorn ist bei uns wieder mehr Feuer drin“, sagt Oudler-Trainer Manuel Mutsch: „Es ist ein Gefühl wie vor einem Jahr. Damals haben wir um den Titel gespielt, nun mischen wir im Pokal mit. Das ist natürlich eine super Sache für die Jungs.“
Das Titelrennen der 1. Division ist schon nach zwei Spieltagen wieder komplett offen. Mit Union Saint-Gilloise, dem RSC Anderlecht, Club Brügge und dem KRC Genk mischen (wieder) vier Teams mit.
Nutzt der FC den ersten Matchball? Im Derby gegen Walhorn kann die Eupener „B“ den Klassenerhalt in der 3. Provinzklasse perfekt machen. „Walhorn ist der klare Favorit, wir wollen alles versuchen“, so Coach Zeco Bibuljica.
Wäre Nathan Bitumazala (21) im Januar bei der Suche nach einem neuen Verein erfolgreich gewesen, würde er heute nicht mehr das Trikot der AS Eupen tragen. Unter Florian Kohfeldt landete der Angreifer auf dem Abstellgleis, wittert nun aber seine Chance – und könnte in der Abstiegsrunde plötzlich wieder wichtig werden.
Seit Freitag fährt der Fluss-Shuttle wieder auf der Lütticher Maas. Dieser verkehrt bis zum 27. Oktober, je nach Saison, an zwei bis sechs Tagen pro Wochen zwischen fünf Haltestellen in der „Cité Ardente“. Dabei erblicken die Insassen einige Sehenswürdigkeiten – vom Bahnhof Guillemins bis zum Grand Curtius, durch den Parc de la Boverie und das historische Zentrum.
Die Verfassung verursache eine sozioökonomische Stagnation. Sie sollte daher überarbeitet werden, da sonst bestimmte Reformen, für die es eine starke Unterstützung gibt, einfach nicht umgesetzt werden können. Das steht in den Vorschlägen der N-VA zur Verfassungsreform.
Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) und die Ministerin für europäische Angelegenheiten, Hadja Lahbib (MR), haben am Freitag eine Halbzeitbilanz des belgischen Vorsitzes des Rates der Europäischen Union (erstes Halbjahr 2024) gezogen: Seit dem 1. Januar seien 67 gesetzgeberische Dossiers abgeschlossen worden. „Das ist mehr als erwartet“, hieß es.
Zum Auftakt in die Endrunde gegen den KV Kortrijk (1:1) standen sowohl Isaac Nuhu als auch Kevin Möhwald nicht im Kader der AS Eupen – und das nur bedingt aus taktischen Gründen.
Diese Meldung kommt auf gleich mehreren Ebenen unerwartet daher: Die Limburg Lions befinden sich auf bestem Wege, ihre handballerische Klubzukunft doch noch zu sichern und präsentieren zudem für die Saison 2024-25 einen neuen Trainer: Bruno Thevissen aus Eynatten.
Ein Schoko-Shake, der an die Kabinenwand klatschte, schüttelt Schalke 04 ausgerechnet mitten im Überlebenskampf kräftig durch. Der Frustwurf von Dominick Drexler katapultierte nicht nur den Mittelfeldroutinier aus dem Kader, sondern vertiefte auch die Gräben beim abstiegsbedrohten Traditionsklub - zur Unzeit. Ausgerechnet im Abstiegskampf geht es bei Schalke 04 mal wieder drunter und drüber.