Die „schönste Nebensache der Welt“ spielte am Montagabend immerhin eine so wichtige Rolle, dass der Lontzener Gemeinderat anlässlich des Auftaktspiels der Roten Teufel bei der Fußball-EM seine Sitzung um eine halbe Stunde nach hinten verlegte, so mancher gewählter Vertreter im Trikot aufschlug und ein anderer mit heiserer Stimme vorsprach.
Wie gelingt der Wandel zu einer klimafreundlichen Wirtschaft? Die bestehende Politik reiche nicht aus, kritisieren Verbände. Sie fordern günstige Energie und haben dabei ebenfalls einen klaren Fokus.
„Es ist dringend erforderlich, die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in Europa und weltweit zu beschleunigen“, warnte Königin Mathilde zu Beginn einer Konferenz über den Fortschritt dieser Ziele am Dienstag. Wenn nichts unternommen wird, werden die Ziele bis 2030 nicht erreicht, wie geplant.
Lässt sich die Temperatur im Schatten gerade noch aushalten, kann sie in der prallen Sonne auf brutale Werte steigen. Das hält manche Touristen in Griechenland jedoch nicht von Wanderungen ab - mit fatalen Folgen, wie eine vorläufige Bilanz zeigt.
Am Sonntag veranstaltete der Distrikt 21 der Lions-Vereinigung eine 6,6 km lange Schlemmertour rund um die Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Der Distrikt 21 setzt sich aus dem Lions Clubs Malmedy Hohes Venn, St.Vith-Eifel, Eupen, aber auch der Vereinigungen aus Limbourg, Spa, Verviers, Franchimont, Aubel zusammen. Distrikt-Präsident ist Joseph Cloos.
Ein Denkmal, das drei Brüsseler Widerstandskämpfern gewidmet ist, die während des Zweiten Weltkriegs das Leben zahlreicher Juden retteten, wurde in einem antisemitischen Akt vandalisiert. Hakenkreuze und keltische Kreuze wurden auf die Gedenktafel gemalt, wie aus Presseberichten hervorgeht und von der Brüsseler Polizei bestätigt wurde. Ein Protokoll wurde erstellt und eine Untersuchung eingeleitet.
Die Tour de France bleibt dem Trend der vergangenen Jahre auch 2026 treu und startet erneut im Ausland. Wie der Veranstalter ASO am Dienstag mitteilte, findet der Grand Départ der 113. Ausgabe in zwei Jahren in Barcelona statt. „Barcelona ist eine prestigeträchtige Stadt und eine Stadt des Sports“, sagte Tour-Direktor Christian Prudhomme der Nachrichtenagentur AFP.
Der Brüsseler Finanzminister Sven Gatz (Open VLD) hat die öffentlichen Verwaltungen aufgefordert, Vorschläge für Einsparungen in Höhe von 10 % ihres Budgetvolumens zu unterbreiten, berichtet die frankofone Tageszeitung „Le Soir“ am Dienstag. Diese Aufforderung sorgt für Besorgnis und Fragen innerhalb des öffentlichen Dienstes.
2024 jährt sich zum hundertsten Mal der Todestag von Giacomo Puccini. Gestorben ist der italienische Komponist in Brüssel und hier hinterließ er unvollendet sein letztes Werk: „Turandot". Da ist es fast schon folgerichtig, dass diese Oper zum Saisonausklang in „La Monnaie“ gezeigt wird.
Gut 100 000 Palästinenser sind während des Gaza-Kriegs nach Ägypten gekommen. Sie sind traumatisiert, ihre Körper gezeichnet. Auch nach der Flucht sind sie vor allem auf sich selbst angewiesen.
Die jungen belgischen Werkspiloten setzen ihren Siegeszug in der Motocross-WM 2024 beharrlich fort. So gewann der Brüsseler Sacha Coenen (KTM) auch den zehnten von 20 Läufen in der Kategorie MX2 in Maggiora (Italien).
Das Glück Auf Brauhaus hat die Zeichen der Zeit erkannt. Bloß 20 Minuten sind es zu Fuß zur Schalker Arena, und in den Tagen der EM soll Laufkundschaft aus ganz Europa diese kleine Eckkneipe finden – also haben die Inhaber sie temporär umgetauft. „Closest Pub at the Stadium“, dieser sperrige aber zweckmäßige Name ist nun überall zu lesen, über dem Eingang, bei Google und auch bei Social Media.
Am vergangenen Sonntag fand die 41. Auflage des Grand Jogging de Verviers statt. Mehr als 2.200 Läuferinnen und Läufer standen dieses Mal an der Startlinie. Auf sie wartete eine wegen Straßenarbeiten leicht veränderte und verlängerte knapp 14 Kilometer lange Strecke.
Kommt jetzt die Ronaldo-Show? Portugals Superstar will erneut den Titel holen. Viel hängt von einem guten Start ins Turnier ab. Und von einem, der den Bayer-Schwung aus der Bundesliga mitnehmen will.
Das Trikot blutverschmiert, der Schock in den Augen - Frankreich hat tapfere Österreicher niedergerungen, bangt aber um Kylian Mbappe. Der Superstar musste beim 1:0 (1:0) zum EM-Auftakt nach einem heftigen Zusammenprall ausgewechselt werden, er hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die lädierte Nase.
Als Kapitän ging Kevin De Bruyne voran: Nach der 0:1-Niederlage zum EM-Auftakt gegen die Slowakei nahm er seine lange schwache Mannschaft in Schutz: „Wir haben nicht schlecht gespielt, aber eben nicht getroffen“, so der belgische Kapitän. Für Nationaltrainer Domenico Tedesco bedeutet dieser Dämpfer ebenfalls noch nicht das Ende der Welt.
Es gibt viele Adjektive, die die ersten 90 Minuten der Roten Teufel bei dieser EM passend beschreiben. Enttäuschend, schwach, gerade in der ersten Halbzeit auch desolat und peinlich. Mir kam im Frankfurter Stadion vor allem eines in den Sinn: dämlich.
Dass der Rettungsdienst nicht kommen musste, kann nur als Wunder bezeichnet werden. Denn das Spiel der Roten Teufel gegen die Slowakei ist auch auf dem gut gefüllten Parkplatz Bergstraße herzinfarktprovozierend.
Roland Garros ist erst eine Woche vorbei, da steht bereits das nächste Grand-Slam-Turnier vor der Tür: In knapp 14 Tagen startet in Wimbledon die erste Hauptrunde.
Da liegt noch ganz viel Arbeit vor Nationaltrainer Domenico Tedesco: Zum Start in die Europameisterschaft liefern die Roten Teufel ein in Teilen schwaches Spiel ab, verlieren in Frankfurt gegen die Slowakei mit 0:1 und stehen bereits jetzt mächtig unter Druck. Bitter: Zwei Lukaku-Tore wurden vom VAR (zurecht) nicht anerkannt.