Belgien verzeichnete im vergangenen Jahr das siebtgrößte Haushaltsdefizit in der Europäischen Union, wie die Zeitung „De Tijd“ berichtet. Nur in drei Ländern gibt der Staat mehr aus.
Im Rahmen des zweiten Krankenhausbauplans der Wallonischen Region werden insgesamt 46 Mio. Euro in vier Hospitäler im Bezirk Verviers investiert, alleine 7,8 Mio. Euro in Malmedy.
Ein ganzes Dorf erinnert sich an seine Schule: Ehemalige Schüler haben in Emmels ein Filmprojekt gestartet, um die Erinnerung an die Grundschule aufrechtzuerhalten, die vor dem Neubau des Schulgebäudes abgerissen wurde. Viele Emmelser wirken dabei aktiv mit.
Heute und morgen bietet das Medienzentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft anlässlich des Welttags des Buches zahlreiche Mitmach-Aktionen in Eupen und St.Vith an.
„Leben ohne Flucht“, so heißt die Vereinigung, die der Lontzener Alfred Renardy mit seinen Mitstreitern vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Die VoG hilft jungen Familien im westafrikanischen Benin dabei, sich eine landwirtschaftliche Existenz aufzubauen.
Den Klassenerhalt hatte Eupen B ohnehin schon in der Tasche, am letzten Spieltag setzte der FC sogar die vor einigen Wochen von Trainer Zeco Bibuljica geforderten sieben Siege in Folge in die Tat um.
Auch in diesem Jahr war der Benefizmarathon ein voller Erfolg: Unter anderem über 103.053 zurückgelegte Kilometer kommt die stolze Summe von 81.000 Euro zusammen – Geld, das wiederum im Kampf gegen die Armut in Ostbelgien eingesetzt wird.
Es ist schon skurril, wie unterschiedlich Fußballwelten innerhalb weniger Meter aussehen können. Um es in Anlehnung an einen bekannten Werbespruch aus den Neunzigern zu schreiben: Während die Judenstraße schon feiert, wird am Kehrweg noch gezittert.
In der Deutschsprachigen Gemeinschaft verfolgt die laufende Reform im Bereich der Förderpädagogik das Ziel, den steigenden Bedarf an Personalressourcen zur intensiveren Förderung in den Regelschulen bedarfsgerecht abzudecken und somit ein inklusiveres Bildungssystem zu schaffen. Zu diesem Zweck soll ein „Zentrum für inklusive Pädagogik“ entstehen. Die gesetzliche Grundlage dafür wurde gestern im PDG mit der Verabschiedung eines Sonderdekretentwurfs geschaffen.
„April, April, der macht, was er will“, so heißt das bekannte Sprichwort. Es bewahrheitete sich voll und ganz beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps anlässlich des 12h-Rennens.
Paukenschlag beim HC Eynatten-Raeren: Mitten im Aufstiegsrennen der 2. Division entlassen die Schwarz-Roten mit Joachim und Constant Tordi ihr Trainerteam und holen Kurt Rathmes als Interimslösung bis zum Ende Saison zurück.
Neben den Bruno und Nils Thevissen wurden nach dem Saisonabschluss des HC Eynatten-Raeren auch Benoît Neuville, die beiden Torhüter Emilio Barattini (Karriereende) und Léon Kessel (Wechsel) sowie Jonathan Deutz (Wechsel), Co-Trainer Rudo Tonkovic (künftig Trainer der Damen aus Beyne, bleibt aber zudem Coach der HCER-Promotion) und Torwarttrainer Gerrit Stavast (künftig technischer Direktor bei den Lions) geehrt.
In einer Stellungnahme vom Montag, 22. April, äußert sich der RDJ zur Zielsetzung von „Wat wählste?! 2.0“ und offenen Fragen bezüglich der freien Bürgerlisten. Nachfolgend die Stellungnahme im Wortlaut:
Und alle sind sie gekommen. Familie, Freunde, ehemalige Weggefährten und Ex-Spieler füllten am Samstagabend die Halle an der Lichtenbuscher Straße. Kein Wunder, es gab beim HC Eynatten-Raeren ja auch zahlreiche Ehrungen zu feiern.
Am Montag ist in Brüssel die fünfte Welt-Kakao-Konferenz (WCC) durch Königin Mathilde eröffnet worden. Die Tagung findet zu einem Zeitpunkt statt, wo der Kakaosektor mit enormen Preissteigerungen und neuen Gesetzesvorgaben konfrontiert wird. Hinzu kommt der feste Wille der Branche, künftig auf Nachhaltigkeit sowie faire Arbeitsbedingungen und Preise zu setzen.
Während bei Bpost ein Streik voll im Gange ist, werden die Verhandlungen zwischen Verlegern und Vertriebsunternehmen über die Zeitungszustellung ab dem 1. Juli (das Ende der Konzessionsregelung) fortgesetzt.
Die Arbeit ist getan, aber Ihr Chef versucht dennoch, Sie zu erreichen. Für mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer in Belgien ist diese Situation nachvollziehbar, wie eine neue Umfrage zeigt. Eigentlich sollte das nicht mehr erlaubt sein, denn seit einem Jahr gilt in Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten das Recht auf Nichterreichbarkeit. In der Praxis aber scheint dieses „Recht auf Abschalten“, das darauf abzielt, die Work-Life-Balance des Personals zu verbessern, nicht so einfach anwendbar zu sein.
In Spanien schrillen die Alarmglocken: Die Wahl des Regionalparlaments im Baskenland offenbart, dass Unabhängigkeitsbestrebungen nicht nur in Katalonien ein Problem sind.
Der Kelmiser Gemeinderat hat gestern eine Resolution an die Deutschsprachige Gemeinschaft verabschiedet. Darin fordert er einen „gerechteren“ Verteilerschlüssel der Gemeindedotation.
In Manderfeld machten in den vergangenen Wochen Gerüchte über die Schließung des Betreuungsstandorts die Runde. Die CSP-Abgeordnete Steffi Pauels forderte im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu diesem Thema Klarheit von Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG).