Es war ein emotionaler Moment, als der beliebte flämische Fernsehmoderator Tom Waes am Montagabend zum ersten Mal seit seinem schweren Verkehrsunfall im vergangenen November wieder im TV auftrat. In der VRT-Sendung „Vive le vélo, leve de Ronde“ sprach der 55-Jährige offen über seine körperlichen Verletzungen – und vor allem über die tiefe seelische Erschütterung, mit der er seither lebt.
Die Nerven der belgischen Pendler sind zum Zerreißen gespannt: Immer wieder legen hierzulande Proteste den Zugverkehr in Belgien lahm – zuletzt erneut durch einen 24-stündigen Ausstand im Rahmen des landesweiten Generalstreiks. Nun fordert der flämische Fahrgastverband „TreinTramBus“ konkrete Entschädigungen von der SNCB – in Form eines sogenannten „Sorry Pass“.
Die erste inländische Offshore-Windkraftanlage könnte in der Mitte des Bütgenbacher Sees aufgestellt werden, was eine dreifache Innovation in technologischer, sportlicher und umweltfreundlicher Hinsicht bedeuten würde.
Marine Le Pen ist am Montag verurteilt worden – wegen Veruntreuung von EU-Geldern, systematisch, über Jahre hinweg. Zwei Jahre Hausarrest mit elektronischer Fußfessel, fünf Jahre Unwählbarkeit, 100.000 Euro Geldstrafe. Ein schweres Urteil für eine der einflussreichsten Politikerinnen Frankreichs. Und doch: Ein Skandal ist das Urteil nicht. Es ist die juristische Antwort auf ein politisches Fehlverhalten von beträchtlichem Ausmaß.
Angesichts der sich zuspitzenden Sicherheitslage in Europa möchte auch die Deutschsprachige Gemeinschaft nicht länger untätig bleiben: Anfang September startet ein Pilotprojekt für einen Ostbelgien-Militärdienst.
In Visé verzögert sich die Inbetriebnahme einer neuen Kindertagesstätte mit geplanter Kapazität von 35 Plätzen erheblich. Die Bauarbeiten im Wohnviertel „La Wade“ wurden vorübergehend eingestellt – trotz nahezu fertiger Gebäudehülle. Ursache sind unerwartete Hindernisse im Erdreich sowie Probleme mit dem Stromanschluss, wie die frankofone Tageszeitung „La Meuse“ am Montag berichtet.
Sind die Wanderstiefel für Circle-Pits geschnürt? Auch in diesem Jahr gibt’s ein Metalgewitter! Im Rahmen der „Crimena on the road“-Tour verschlägt es die rumänische Band Crimena und ihr Gefolge nach Ostbelgien. Chudoscnik Sunergia präsentiert am Samstag, 5. April, 20 Uhr, im Alten Schlachthof das Eupen Metal Meeting. Mit dabei sind auch Carnal Desecration und Decent Invasion.
Eine bessere Kommunikation und immer ein offenes Ohr für die Bürger: Das hat sich das neue Eupener Gemeindekollegium auf die Fahne geschrieben. Stellvertretend hierfür stehen die eingeführten Bürgersprechstunden. Der Andrang zur Auftaktveranstaltung vor wenigen Tagen war so groß, dass bereits eine zeitnahe Ausdehnung des Angebots anvisiert wird.
Die Zukunft des „Cinekarree“ in Aachen ist ungewiss. Der Eigentümer der Immobilie im Alten Posthof, Maximilian Overdiek, hat der Aachener Stadtverwaltung erste Pläne präsentiert, die eine grundlegende Neunutzung des Gebäudes vorsehen – konkret: den Umbau zu einem Wohnkomplex mit über 200 Wohnungen. Dies berichtet die „Aachener Zeitung“ am Sonntag.
Der HC Eynatten-Raeren kehrt wieder in die Erfolgsspur zurück und schöpft in der Abstiegsrunde wieder Hoffnung. Auf das Unentschieden vom vergangenen Wochenende folgte nun ein 33:25-Erfolg gegen die Apollon Spurs aus Kortrijk.
Fassungslose Gesichter am Stockbergerweg nach der zweiten Play-off-Niederlage in Folge: Auch gegen Hubo Handbal gingen die Damen der KTSV Eupen leer aus (29:35). Bereits in der vergangenen Woche mussten sie sich der heimstarken Mannschaft aus Sprimont geschlagen geben. Damit entfernt sich die belgische Meisterschaft immer weiter aus Reichweite.
Auch am Sonntag, dem zweiten Tag der Einstufung der Instrumentalensembles, war hochklassige Musik zu hören. Alle Ensembles wurden in ihrer jeweiligen Leistungsstufe bestätigt, zwei erhielten das „Prädikat mit besonderer künstlerischer Auszeichnung“. Auch der Zuschauerzuspruch übertraf die Erwartungen.
Das Land steht still: Der Generalstreik gegen die geplanten Reformen der Arizona-Föderalregierung hat am Montag weite Teile des öffentlichen Lebens zum Erliegen gebracht. Die Gewerkschaften kritisieren tiefgreifende soziale Einschnitte und rufen weiterhin zum Widerstand auf. Während sich Zehntausende an den Arbeitsniederlegungen beteiligten, um ihrem Unmut Luft zu machen, hagelte es auch Kritik an dem Aktionstag.
In ganz Belgien wurde am Montag gestreikt – auch bei uns in Ostbelgien. An verschiedenen Stellen mobilisierte die CSC über 150 Aktivisten, um gegen die geplanten Maßnahmen der Föderalregierung unter Premierminister Bart De Wever (N-VA) zu protestieren. Vielerorts stauten sich die Autos an den Hauptverkehrsachsen. Es war die bisher größte Streikaktion gegen die Arizona-Reformpläne in der DG.
Keine Woche vergeht ohne neue wirtschaftspolitische Ankündigungen aus dem Weißen Haus. Am 2. April soll eine ganze Reihe von Zöllen in Kraft treten, weitere Maßnahmen sind angekündigt. Unterdessen erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf die Weltwirtschaft – und scheut nicht, sich in die internen Prozesse von europäischen Unternehmen einzumischen.
Nächster Meilenstein für Romelu Lukaku: Der 31-jährige Angreifer erzielte am Sonntagabend beim 2:1-Sieg von Neapel gegen den AC Mailand den 400. Treffer seiner Karriere.
Die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) „Fagnes Haute-Amblève“ (GALFHA) hat einen neuen Verwaltungsrat gewählt. Valérie Genon ist die neue Präsidentin. Die selbstständige Kommunikationsfachfrau wird das Amt mindestens bis 2027 bekleiden.