Die König-Baudouin-Stiftung unterstützt mit insgesamt 295.949 Euro 17 Projekte, die in besonders dicht besiedelten urbanen Gebieten Belgiens für mehr Grün und gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen sollen. Wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte, zielt die Förderung darauf ab, das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken, das körperliche und seelische Wohlbefinden der Bewohner zu verbessern und der Natur wieder mehr Raum im Herzen der Stadt zu geben.
Wer in Belgien einen Termin bei einem Facharzt benötigt, muss im Schnitt 81 Tage warten – über alle Fachrichtungen hinweg. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Verbraucherorganisation Testachats hervor.
Nach der Ausstrahlung einer TV-Reportage im flämischen Rundfunk VRT über den zunehmenden Konsum von E-Zigaretten durch Jugendliche fordern sowohl Gesundheitsorganisationen als auch die Branche selbst schärfere Kontrollen und Maßnahmen. Während zehn Gesundheitsorganisationen die Politik zum Handeln aufrufen, verlangt die Föderation der Vape-Händler strikte Regeln gegen den illegalen Handel.
Am Mittwochnachmittag wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der DG-Regierung und der RWTH Aachen unterzeichnet. In erster Linie soll es dabei um die Raumordnung gehen – aber auch in anderen Bereichen wäre eine Zusammenarbeit denkbar.
Als Weg zur Beendigung des Ukraine-Kriegs war zuletzt von einem Einfrieren der Front die Rede. Kremlsprecher Peskow sagt nun aber, dass Russland die besetzten Gebiete vollständig kontrollieren will.
Trotz des rasanten technologischen Fortschritts hat Künstliche Intelligenz (KI) auf Belgiens Arbeitsplätzen noch längst nicht flächendeckend Einzug gehalten. Das zeigt eine neue Studie im Auftrag von Cevora, dem größten Weiterbildungsfonds für Angestellte im Paritätischen Komitee 200 eindrücklich.
MR-Chef Georges-Louis Bouchez wurde am Mittwochabend bei einer Konferenz der frankophonen Liberalen in Gembloux Ziel einer wütenden Protestaktion. Eine Gruppe von FGTB-Gewerkschaftern erwartete ihn bei seiner Ankunft – mit Bannern, lautstarken Parolen und schließlich sogar mit einem Bierbecher, der direkt in Richtung des Politikers flog.
Zwischen den Zeilen konnte man es bereits daran erahnen, da er mit Blick auf die 1. Provinzklasse in der „Wir-Form“ sprach, nun ist es offiziell: Aufstiegstrainer Jérôme Stark geht bei der Olympia Recht in seine achte Saison.
Eine neue Studie der Universität Gent (UGent) sorgt für Aufsehen: Arbeitssuchende aus der Wallonie werden bei Bewerbungen in Flandern systematisch benachteiligt – obwohl sie die Anforderungen voll erfüllen. Der Grund: Vorurteile.
Der Jahresauftakt verlief für Kinepolis alles andere als filmreif. Wenige große Kinohits sorgten im ersten Quartal für leere Kinosäle und rückläufige Besucherzahlen. Doch nun wendet sich das Blatt: Die belgische Kino-Kette spricht in ihrem aktuellen Finanzbericht von einem dynamischen Start ins zweite Quartal – der Zuschauerrückgang ist bereits fast aufgeholt.
Die Nachfrage nach dem berühmten Biscoff-Keks reißt nicht ab – und das sorgt für Aufschwung in der Provinz Ostflandern: Der Kekshersteller Lotus Bakeries investiert kräftig in seine Produktion in Lembeke und schafft dabei 100 zusätzliche Arbeitsplätze.
Am Internationalen Tag zur Abschaffung von Tierversuchen (24. April) erhöht die belgische Tierschutzorganisation GAIA den Druck auf die Regionalregierungen. Die Botschaft ist klar: Belgien soll den Übergang zu einer modernen, tierfreien Forschung endlich entschlossener vorantreiben.
Die Fußball-DNA liegt offenbar in der Familie: Milan Debast, der jüngere Bruder des Nationalspielers Zeno Debast, hat mit gerade einmal 15 Jahren seinen ersten Profivertrag beim RSC Anderlecht unterschrieben. Das gaben die „Veilchen“ am Mittwoch offiziell bekannt.
Ein frischer Wind weht im Rathaus von Péruwelz: Am Mittwochabend wurde Jimmy Ababio offiziell zum neuen Bürgermeister der Gemeinde in der Provinz Hennegau ernannt. Der 33-Jährige, Sohn einer Belgierin und eines Ghanaers, legte pünktlich um 18.30 Uhr seinen Amtseid ab – in feierlichem Rahmen während der Sitzung des Gemeinderats.
Jahrzehntelang war die Pharmabranche das Nonplusultra auf dem belgischen Arbeitsmarkt – doch nun hat sich der Wind gedreht. Laut der neusten Studie „Employer Brand Research“ von Randstand, einer der renommiertesten Analysen zur Arbeitgeberattraktivität in Belgien, ist die Luftfahrtbranche erstmals seit 15 Jahren wieder der beliebteste Sektor zum Arbeiten.
Ein vielversprechender Start, doch das frühe Aus kam schneller als erwartet: Der belgische Judoka Jorre Verstraeten (-60 kg) musste sich am ersten Wettkampftag der Europameisterschaften in Podgorica bereits in der zweiten Runde geschlagen geben. Für den 27-jährigen Kämpfer aus Löwen war es ein bitterer Rückschlag – und dennoch blieb er realistisch: „Ich wurde überrascht, aber das gehört eben zu unserer Sportart.“
Abdelkader Belliraj, ein Belgier marokkanischer Herkunft, der in Marokko eine lebenslange Haftstrafe wegen Terrorismus verbüßte, hat nun von der belgischen Botschaft in Rabat einen neuen belgischen Reisepass erhalten. Dies bestätigte Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) am Mittwoch im zuständigen Kammeraussschuss. Ob Belliraj jedoch beabsichtigt, nach Belgien zurückzukehren, bleibt derzeit unklar.
Der Stahlriese ArcelorMittal plant offenbar einen massiven Umbau seiner Verwaltungsstrukturen in Belgien. Bis zu 140 Arbeitsplätze, vor allem in der Verwaltung am Standort Gent, könnten im Zuge einer Teil-Verlagerung von Aufgaben nach Polen und Indien wegfallen. Das wurde am Mittwoch im Rahmen eines Betriebsrats bekannt.
Ob „Ostbelgien“ oder „Deutschsprachige Gemeinschaft“ – wie sich ein Gliedstaat nennt, ist mehr als eine Frage der Etikette. In seinem Gastkommentar analysiert Vince Liégeois die Debatte rund um die Bezeichnung „Föderation Wallonie-Brüssel“ – und was daraus für Ostbelgien folgen könnte.