An diesem Donnerstag, 13. Februar, werden in Brüssel erneut Zehntausende Demonstranten gegen das Regierungsabkommen der Arizona- Koalition protestieren. Die Gewerkschaften rechnen mit mehr als 50.000 Teilnehmern – fast doppelt so viele wie bei der Demo am 13. Januar.
Die Hauptsäule des Regierungsabkommens besteht darin, mehr Menschen in Arbeit zu bringen. Dies zeigt sich auch in der Rentenreform, die das Kabinett De Wever anstrebt. Obwohl die Maßnahmen noch in Gesetzestexte gegossen werden müssen und nicht alles vollständig geklärt ist, zeichnen sich die Konturen klar ab.
Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat den Begegnungsort Caterina von Siena in Astenet als Ensemble unter Schutz gestellt. Das bestätigte Lontzens Bürgermeister Patrick Thevissen (Energie) im Rahmen der Gemeinderatssitzung zu Wochenbeginn.
Der zweite Lauf der WRC 2025 in Schweden wird - nach dem Auftakt im Januar in Monte Carlo - als einzige reine Winter-Rallye im Kalender aufgeführt. Wie immer bescheren die Wertungsprüfungen (WP) auf den schnee- und eisbedeckten Straßen in der nördlich gelegenen Provinz Västerbotten viel Spekakel. Start, Ziel und Service-Park sind in der Universitätsstadt Umea angesiedelt.
In Belgien bleibt die erwerbsfähige Bevölkerung bis 2070 relativ stabil, während die Zahl älterer Menschen deutlich zunimmt. Dies geht aus den demografischen Perspektiven 2024-2070 hervor, die vom föderalen Planbüro (BFP) in Zusammenarbeit mit dem Statistikamt Statbel erstellt wurden.
Am vergangenen Wochenende startete das alljährliche Scenario-Festival im Alten Schlachthof in Eupen. Den Auftakt machte Théâtre d´Un Jour. Bis zum 7. April stehen weitere Aufführungen auf dem Programm.
Nach dem durchwachsenen Saisonstart mit dem sechsten Platz bei der Rallye Monte Carlo möchten Weltmeister Thierry Neuville und sein Copilot Martijn Wydaeghe in dieser Woche beim zweiten WM-Lauf in Schweden (13. bis 16. Februar) im Hyundai wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Mit einer ganzen Reihe von Betrugsvorwürfen hat sich das Eupener Strafgericht am Montag beschäftigt. Zentral standen dabei mehrere gescheiterte Versuche, bei Führerscheinprüfungen durch eine falsche Identität zu schummeln.
Am Sonntag organisierte der Badminton Sport Club St.Vith sein jährliches Jugendturnier. An der diesjährigen Auflage haben insgesamt 76 Kinder und Jugendliche aus Eynatten, Herbesthal, Kelmis, Lierneux, Malmedy, St. Vith und erstmalig auch aus Verviers teilgenommen. „In 168 teils sehr spannenden Spielen wurden die Sieger in den verschiedenen Alterskategorien ermittelt“, freuen sich die Veranstalter.
Die DG hat am Dienstag mit der Republik Frankreich ein neues Arbeitsprogramm unterzeichnet, das dem (kulturellen) Austausch und den Französischkenntnissen in Ostbelgien zugute kommen soll. Vor allem junge Menschen sollen davon profitieren – aber nicht nur.
Zu Wochenbeginn ist im Lontzener Gemeinderat das Richtlinienprogramm der Mehrheit von Energie und SP Plus gebilligt worden. Zu den Inhalten bezogen die Autoren selbst keine Stellung. Dafür sparte die Opposition nicht mit Kritik. Vor allem der mutmaßliche Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Erstellung des 14-seitigen Dokuments stieß in Reihen von Union und Ecolo bitter auf.
Bei der öffentlichen Regierungskontrolle im Parlament hat Michael Balter (Vivant) die Personalie Daniel Hilligsmann aufgegriffen: Der neue Kelmiser Bürgermeister war als Kabinettschef von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) zurückgetreten, doch die Personalpolitik sorge weiterhin für Diskussionen. „Im Zentrum der Debatte steht die Frage, inwieweit eine klare Trennung zwischen kommunalen und übergeordneten Regierungsfunktionen gewährleistet wird“, meinte Michael Balter und bat um Aufklärung. Er stellte auch die Frage, wie die Regierung grundsätzlich „mögliche Interessenkonflikte zwischen lokalen Mandaten und Regierungsfunktionen vermeiden“ wolle, „um größtmögliche Transparenz und Deontologie sicherzustellen“.
Die Wirtschaftsinspektion des föderalen Wirtschaftsministeriums hat im Jahr 2024 insgesamt 39 betrügerische Online-Shops mithilfe eines Schnellverfahrens geschlossen. Dies gab die Behörde am Dienstag bekannt. Zudem gingen im vergangenen Jahr 5.979 Meldungen über Online-Betrug ein, die einen gemeldeten finanziellen Schaden von mehr als 1,6 Millionen Euro umfassen.
Nach den US-Zöllen auf Stahl und Aluminium kündigt die EU nun Gegenmaßnahmen an - zunächst ohne die Details zu nennen. Der Zollstreit gleicht dem aus Trumps erster Amtszeit.
Am Sonntag fand im niederländischen Schoorl ein Lauf über zehn Kilometer mit einem sehr hohen Niveau an der Spitze statt. Sieger wurde Dan Kibet aus Uganda in 27:50 Minuten. Dahinter liefen die belgischen Läufer in einem sehr stark besetzten Feld reihenweise Topzeiten. Simon Debognies aus Halle blieb als Zweiter in 27:58 Minuten noch unter der Marke von 28 Minuten. Mit Dorian Boulvin (Fünfter in 28:09) und Noah Konteh (Neunter in 28:37) schaffen es zwei weitere Belgier in die Top 10.
Die Europäische Kommission hat Belgien eine Frist bis Mitte März gesetzt, um seine Haushaltspläne für die kommenden Jahre vorzulegen. Dies teilte ein Kommissionssprecher am Dienstag mit. Ursprünglich hätte Belgien bereits im September ein strukturelles Budget- und Reformkonzept für die mittelfristige Finanzplanung übermitteln müssen. Aufgrund der andauernden Verhandlungen zur Bildung einer föderalen Regierung hatte das Land jedoch am 26. Dezember erneut um Aufschub gebeten.
Durch einen Streik der Gewerkschaften CSC, FGTB und CGSLB wird es am Donnerstag zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr kommen. Die Arbeitsniederlegungen betreffen insbesondere das Flughafenpersonal, wodurch alle Abflüge von den Flughäfen Brüssel und Charleroi gestrichen wurden. Auch ankommende Flüge sind betroffen: In Charleroi dürfen nur Maschinen aus dem Schengen-Raum landen, während in Zaventem ebenfalls mit zahlreichen Annullierungen und Verzögerungen zu rechnen ist.
Der CEO von Bpost, Chris Peeters, sieht große Herausforderungen auf „sein“ Unternehmen zukommen. In einem großen Interview mit der Brüsseler Tageszeitung „Le Soir“ äußert er sich zu seinen Strategien für die Zukunft des Postunternehmens und dem damit verbundenen finanziellen Druck. Der Verlust der Zeitungskonzession bereitet Peeters Kopfzerbrechen.