Debatte um Sicherheit im Radsport: Das Risiko wird immer mitfahren

In Knesselaere bestand am Dienstag die Möglichkeit, sich in das Kondolenzbuch einzutragen.
In Knesselaere bestand am Dienstag die Möglichkeit, sich in das Kondolenzbuch einzutragen. | Foto: Photo News

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl tödlicher Unfälle im Radsport nahezu verdoppelt. Insgesamt 46 Radsportler haben seit dem Jahr 2000 beim Training oder im Rennen ihr Leben verloren. Alleine 30 der Athleten starben in den vergangenen zehn Jahren. Die Gründe für diese erschreckende Statistik sind mannigfach: immer höheres Tempo, extremere Etappen, höhere Risikobereitschaft.

Der Fall Bjorg Lambrechts (†22) passt jedoch nicht in dieses Muster. Der Unfall geschah zwar auf regennasser Straße, doch die Geschwindigkeit war mit zirka 35 Stundenkilometern überschaubar. Und dennoch zeigt sich in brutaler Deutlichkeit, dass es im Hochleistungssport – ganz wie im alltäglichen Leben – immer ein Restrisiko gibt.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Die ersten 2 Monate für 1,49€ pro Monat
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment