Kaleido will sein Profil schärfen

<p>Kaleido-Direktor Manfred Kohnen: „Von außen werden völlig zurecht die vielfältigsten Erwartungen an unseren Dienst herangetragen, die man nicht alle erfüllen kann. Was wir deshalb brauchen, ist die inhaltliche Kohärenz.“</p>
Kaleido-Direktor Manfred Kohnen: „Von außen werden völlig zurecht die vielfältigsten Erwartungen an unseren Dienst herangetragen, die man nicht alle erfüllen kann. Was wir deshalb brauchen, ist die inhaltliche Kohärenz.“ | Foto: David Hagemann

Feierstimmung im September 2014: Damals entstand nach einer jahrelangen Vorbereitungszeit „Kaleido“ – das „Zentrum für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“. Die neue Einrichtung war ein Zusammenschluss der PMS-Zentren, des Dienstes für Kind und Familie (DKF), der Gesundheitszentren, der Schulzahnpflege sowie der Aidsprävention.

Doch die Anfangszeit verlief turbulent: Wegen verschiedener Probleme und wegen des Rücktritts von Direktorin Marianne Kant-Schaps, die ursprünglich bis 2018 bleiben sollte, hatte Manfred Kohnen im August 2016 zunächst vorübergehend die Leitung übernommen, wurde später aber eine endgültige Lösung als Direktor. Der heute 51-Jährige war bis dahin Leiter des Fachbereichs Unterrichtspersonal im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft und hatte als Projektleiter maßgeblich an den Vorarbeiten zur Gründung von Kaleido mitgewirkt. „Man kann sagen, dass die ersten Jahre sicherlich sehr herausfordernd waren, weil es eine Reihe von Personalwechseln gegeben hat bis hin zur Kündigung der Direktorin“, blickt Manfred Kohnen zurück.

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