Eine Talsperre an der Weser schien den Preußen suspekt

Seit der Trockenlegung des Hohen Venns durch die Einführung von Fichtenkulturen führten die dort entspringenden Bäche oft erschreckend wenig Wasser.
Seit der Trockenlegung des Hohen Venns durch die Einführung von Fichtenkulturen führten die dort entspringenden Bäche oft erschreckend wenig Wasser. | Foto: Sammlung EGMV

Die Franzosen hatten Untersuchungen anstellen lassen, ob es möglich sei, am Oberlauf von Weser oder Hill Sammelteiche anzulegen, um den Manufakturen in Eupen, Dolhain und Verviers und darüber hinaus regelmäßige Zuführung von Wasser zu gewährleisten.

Die Woll- und Tuchfabrikanten der Stadt und Region Verviers, die ebenso wie ihre Eupener Kollegen unter dem unregelmäßigen Wasserstand der Weser litten, planten 1838 den Bau einer Talsperre im Einzugsbereich des Gileppebaches. Aber es dauerte fast 20 Jahre, bevor man daran ging, die Planung in die Tat umzusetzen. Im Jahre 1857 begann der mit diesem Projekt beauftragte belgische Ingenieur Jean Guillaume Eugene Bidaut seine Untersuchungen des Verlaufs und der Wasserverhältnisse der Vennbäche Gileppe und Soor.

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