Seit dem 12. Jahrhundert gehören die Schwäne auf der Themse traditionell dem Königshaus und den beiden Zünften Vintners und Dyers aus London. Die Zählung der Vögel findet bis heute statt. Dabei sitzt eine ganze Horde von Schwan-Zählern ("Swan-Uppers") in hölzernen Booten und rudert fünf Tage lang einen bestimmten Abschnitt der Themse entlang. Das „Swan Upping“ ist eine britische Tradition, die ungefähr bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Zähler (“Swan Upper“) kontrollieren vor allem die jungen Schwäne, die gewogen, auf Krankheiten überprüft und beringt werden. Früher wurden am Hof Schwäne gegessen, deshalb hat die Queen bis heute das Recht auf die Tiere. Heute werden die Vögel nicht mehr gegessen, sondern die ganze Aktion wird vor allem zur Aufklärung und zum Schutz der Schwäne durchgeführt. Sie sind nämlich bedroht. (dpa/um)

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