Hochwasser schwemmte den Hillsteg 1985 fort

Der neue Fußgängersteg „Schwarze Brücke“ hat sich seit 1986 als solide bewährt.
Der neue Fußgängersteg „Schwarze Brücke“ hat sich seit 1986 als solide bewährt. | Foto: Heinz Godesar

Den besten Beweis der guten nachbarlichen Beziehungen im Grenzgebiet erbrachte ein schlimmer Vorfall im Jahre 1900.

Am Forstweg zur „Schwarzen Brücke“ war am 22. Oktober 1900 der belgische Förster Jules Toussaint Michel von Wilderern erschossen worden. Das „Korrespondenzblatt des Kreises Eupen“ berichtete am 27. Oktober 1900:

„Dienstag nachmittag verbreitete sich hier die Kunde, dass ein belgischer Förster oberhalb der Kammgarnspinnerei Gülcher und v.-Grand'Ry (heute Rohrfabrik der Kabelwerke AG) ermordet worden sei. Leider war das Gerücht nur zu wahr. Der erst seit einem Jahr am Schwarzen Kreuz wohnende Förster Michel hatte sich am Montagmorgen in den Hertogenwald begeben, um gefangene Krammetsvögel einzusammeln. Er trug nur einen Korb zu diesem Zwecke und einen Stock bei sich.

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