Mitten im Sommer: Oktoberfest wird aufgebaut

Franz Winter arbeitet auf der Baustelle des Oktoberfestes. Auf der Theresienwiese wird mit dem Aufbau des Oktoberfestes begonnen.
Franz Winter arbeitet auf der Baustelle des Oktoberfestes. Auf der Theresienwiese wird mit dem Aufbau des Oktoberfestes begonnen. | Foto: Sina Schuldt/dpa

Das 31 Hektar große Festgelände ist deshalb aus Sicherheitsgründen für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Nur einige Durchgänge bleiben offen. Bis kurz vor dem Start des größten Volksfestes der Welt am 21. September werden Sattelschlepper und Gabelstapler rollen. Die über das Jahr in Containern eingelagerten Teile der Bierburgen werden ausgepackt und aufgebaut. Später folgen die Fahrgeschäfte. Der Aufbau kostet viele Millionen Euro. So müssen etwa die Küchen für die Bierzelte jedes Jahr neu betoniert werden - Hygienegründe. Nach dem Fest werden sie wieder abgerissen. Das Bier wird auch dieses Jahr teuer: Die Maß kostet bis zu 11,80 Euro, das sind 30 Cent mehr als der Höchstpreis des Vorjahres. Durchschnittlich steigt der Bierpreis um 3,11 Prozent, wie das Referat für Wirtschaft und Arbeit der Stadt kürzlich mitteilte. Unter 10,80 Euro ist die Maß in diesem Jahr nicht mehr zu haben. Zwar müssen die Wirte in diesem Jahr nicht mehr Umsatzpacht an die Stadt zahlen - darüber werden sie seit 2017 an den Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen beteiligt. Die Wiesnwirte begründeten die Preiserhöhungen mit steigenden Kosten für Personal, Dienstleistungen und Nachhaltigkeit. Sie legten Wert auf regionale Produkte und Ökostrom, erläuterten sie. Die Wiesn dauert bis zum 6. Oktober.

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