Elise Mertens (WTA 21) hatte im ersten Satz schwer zu kämpfen. In einer zähen Partie kam die Belgierin zunächst gar nicht mit dem passiven Spiel von Monica Niculescu (WTA 111) zurecht. Die Rumänin spielte auf der Vorhand- und Rückhandseite durchgehend Slice und nahm das Tempo aus dem Spiel. Lange Zeit lief Mertens einem Break hinterher und konnte Niculescu erst in letzter Sekunde, beim Stand von 4:5, den Aufschlag abnehmen und nach Spielen ausgleichen. In der Folge stellte sich Mertens immer besser auf das unorthodoxe Spiel ihrer Gegnerin ein und gewann die folgenden acht Spiele und somit auch das Match. 7:5, 6:0 hieß es am Ende aus Sicht der Belgierin, die sich damit für die dritte Runde qualifizierte. Dort trifft sie am Samstag auf die Chinesin Qiang Wang (WTA 15) – eine machbare, wenngleich keine einfache Aufgabe für die belgische Topspielerin.
Alison Van Uytvanck (WTA 58) bekam indes eine Lehrstunde von der Weltranglistenersten Ashleigh Barty. Die Australierin war ihrer Gegnerin in allen Belangen überlegen und konnte es sich selbst leisten, den zweiten Satz mit angezogener Handbremse zu spielen. Nach nicht einmal einer Stunde hieß es 6:1, 6:3 für Barty, die ihre klare Favoritenrolle souverän – wie es sich für eine Nummer eins der Welt gebührt – ausspielte. Mit der Australierin wird in Wimbledon zu rechnen sein. (svm)

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