Ein neuer Christus für das kleine Lourdes im Ourtal

Rudi Kohnen, Präsident der VoG Pfarrwerke Schönberg, gibt Erläuterungen über den schlechten Zustand der Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg in Schönberg.
Rudi Kohnen, Präsident der VoG Pfarrwerke Schönberg, gibt Erläuterungen über den schlechten Zustand der Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg in Schönberg. | Foto: Lothar Klinges

Am Fest Mariä Himmelfahrt pilgern wieder einige Tausend Gläubige aus Ostbelgien und dem nahen Rheinland zur Grotte von Schönberg, um an der Prozession teilzunehmen. Der Grundstein der Kreuzweganlage wurde am 10. April 1938 gelegt, die Einweihungsurkunde der Grotte ist am 27. September 1938 datiert, während die Einweihung der Anlage am 15.August 1939 stattfand.

Seitdem wurde Schönberg mehr und mehr zum „kleinen Lourdes“ im oberen Ourtal und zieht seit acht Jahrzehnten nicht allein am 15. August, sondern während des ganzen Jahres unzählige Christen von nah und fern an, die dort im Gebet vor der Grotte verweilen oder aber betend und staunend durch die Kreuzweganlage ziehen. Schönberg ist zwar eine der jüngsten, jedoch unbestritten die beliebteste Pilgerstätte Ostbelgiens. So lag es nahe, dass vor 19 Jahren die Schönberger Pfarrkirche zur Pilgerkirche erklärt wurde, da sich der Ort in den vielen Jahren zu einer wahrlich regionalen Marienwallfahrtsstätte entwickelt hat.

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