Zu kostspielig: CSP zieht wieder aus dem Eupener „Pavillon“ aus

Der „Pavillon“ in der Eupener Innenstadt war im vergangenen Jahr zunächst von der Eupener CSP-Lokalsektion renoviert und eingerichtet worden. Nach den Kommunalwahlen im Oktober 2018 übernahm die Regionalpartei die Einrichtung, sodass diese weiterhin eine Anlaufstelle für die Bürger blieb.
Der „Pavillon“ in der Eupener Innenstadt war im vergangenen Jahr zunächst von der Eupener CSP-Lokalsektion renoviert und eingerichtet worden. Nach den Kommunalwahlen im Oktober 2018 übernahm die Regionalpartei die Einrichtung, sodass diese weiterhin eine Anlaufstelle für die Bürger blieb. | Foto: Christian Schmitz

Zum Hintergrund: Die Einrichtung war im vergangenen Jahr zunächst von der Eupener CSP-Lokalsektion renoviert und eingerichtet worden. Nach den Kommunalwahlen im Oktober 2018 übernahm die Regionalpartei den „Pavillon“, sodass dieser weiterhin eine Anlaufstelle für die Bürger blieb. „Wir wollten nah bei den Menschen sein, deshalb war die zentrale Lage sehr gut", so Colin Kraft. Er spricht im Rückblick von einer „tollen Zeit": „Viele Menschen haben das genutzt und bei uns reingeschaut, um uns Anregungen und Infos zu geben." Mitunter sei der „Pavillon" aber auch mit dem Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft verwechselt worden, schmunzelt Colin Kraft.

Die Einrichtung dauerhaft zu unterhalten, sei für die Partei aber zu kostspielig, weshalb die CSP zum Monatsende ausziehen wird. Finanziert wurde der „Pavillon" ausschließlich durch die Parteikasse, die wiederum durch die Mitgliedsbeiträge und Beiträge aller Mandatsträger gespeist werde, erläuterte Colin Kraft. Die CSP hatte mit Colin Kraft an der Spitze bei den Gemeinschaftswahlen einige Einbußen hinnehmen müssen und ein Mandat eingebüßt. Sie wird im neuen DG-Parlament sechs Mitglieder stellen. (sc)

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