Ein Lokführer hatte die Polizei alarmiert. Nach ihrem Eintreffen sahen die Beamten, wie drei Personen über die Gleise liefen. Es waren Kinder, die zugaben, eine manuelle Weichenstellung manipuliert zu haben. Nach Angaben der Polizei hätte dadurch ein Zug aus Belgien entgleisen können.
Der Vorfall ereignete sich nicht auf belgischem Gebiet, erklärte Infrabel. „Wäre dies der Fall gewesen, wäre sofort ein Signal eingegangen und es wären Maßnahmen ergriffen worden", versicherte die Betreibergesellschaft der belgischen Eisenbahninfrastruktur. Auf diesem für Güterzüge reservierten Abschnitt werden auf der belgischen Seite die Weichen allesamt elektronisch gestellt. Potenzielle Risiken würden von den Lokführern gemeldet, so Infrabel. (belga)

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