Eagles schreiben an ihrer eigenen Legende fort

Bis heute, ungeahnte vier Jahrzehnte nach ihrem letzten Number-One-Hit, stehen die Eagles noch immer auf ihrem Sockel. Unangefochten und unnachahmlich, bewundert und gefeiert. Vor allem auch für ihre begeisternde Live-Performance, die in all diesen Jahren nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt hat und auch beim Gastspiel in Köln von den Sitzen riss.
Bis heute, ungeahnte vier Jahrzehnte nach ihrem letzten Number-One-Hit, stehen die Eagles noch immer auf ihrem Sockel. Unangefochten und unnachahmlich, bewundert und gefeiert. Vor allem auch für ihre begeisternde Live-Performance, die in all diesen Jahren nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt hat und auch beim Gastspiel in Köln von den Sitzen riss. | Fotos: Thomas Brill

In der Tat... Wer für ein Eagles-Ticket tief in die Tasche greift, weiß mit musikhistorisch verbürgter Sicherheit, was er für sein Geld kriegt, nämlich: eine perfekt choreografierte, zugleich aber auch völlig unaufgeregte Show auf einer Bühne ohne störenden Firlefanz, mit tollen Lichteffekten und keinem einzigen falschen Ton. Ein Konzert ohne jedes Überraschungsmoment, dafür aber mit jeder Menge unvergesslicher Hits und vor allem einem gewaltigen Wellness-Effekt - für die Ohren wie für die Seele.

Das Ganze angereichert wahlweise mit beschaulichen Panoramabildern aus dem sonnengebräunten Golden State oder aus dem cineastischen Monument Valley, mit pulsierenden, hart geschnittenen oder teils verzerrten Ansichten hoch aufragender Skylines aus Beton, Stahl und Glas oder aber mit zupackenden Nahaufnahmen der Musiker selbst, hier besonders der unverwüstliche Joe Walsch in seinem obligaten Holzfällerhemd, der irgendwie einem Film wie „Wer mit dem Wolf tanzt“ entsprungen scheint.

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