Das teilte die Provinz Lüttich am Donnerstag mit. Die finanzielle Unterstützung erfolgt gemeinsam mit der Wallonischen Region und soll dazu beitragen, zumindest Teile der Kosten zu decken, die den Landwirten während ihres freiwilligen Einsatzes entstanden sind.
Die Helfer hatten unter anderem mit ihren landwirtschaftlichen Maschinen Brandschneisen angelegt, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Zudem transportierten sie Wasser zu den Einsatzkräften und unterstützten so die Löscharbeiten.
Parallel waren im Hohen Venn auch landwirtschaftliche Unternehmen im Einsatz, die von den Behörden einen Auftrag erhalten haben. Diese gehören nicht zur genannten Kategorie der freiwilligen Helfer.
Die Liste der Anspruchsberechtigten wurde in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Weismes, Malmedy, Jalhay, Bütgenbach und Baelen zusammengestellt. Auf dieser Liste stehen laut Angaben des Provinzabgeordneten André Denis auch Landwirte aus anderen Gemeinden, wie beispielsweise Amel oder Büllingen.
Die betroffenen Landwirte werden über ihre jeweilige Gemeinde einen Link erhalten, über den sie eine entsprechende Forderungserklärung bei der Provinz Lüttich einreichen können.
Auf Nachfrage des GrenzEcho erklärt der Pressesprecher der Provinz Lüttich, dass am morgigen Freitag bei einer Pressekonferenz im Hohen Venn, zu der die Wallonische Region eingeladen hat, weitere Details zur Entschädigung bekanntgegeben werden. (belga/calü/ab)

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