Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin sind alle Letec-Depots im Raum Lüttich-Verviers blockiert. Dazu gehört auch das Depot in Eupen. Während der Nahverkehr in und um Lüttich erheblich beeinträchtigt ist, fällt die Bilanz in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bislang weniger dramatisch aus.
Von den 29 Buslinien sind lediglich sieben von Ausfällen oder Einschränkungen betroffen. Die übrigen 22 Verbindungen, darunter die Expresslinie 23, verkehren wie gewohnt.
Auf den Linien 14, 716 und 723 kommt es dagegen zu Einschränkungen. Die Linien 722, 724, 725 und 825 fallen nach den am Donnerstagmorgen vorliegenden Informationen vollständig aus.
Streit um Arbeitsbedingungen und Sparmaßnahmen
Auslöser der Arbeitsniederlegung sind Diskussionen über Sparmaßnahmen bei Letec. Dabei stehen unter anderem die Arbeitsbedingungen und bisherige Regelungen für Beschäftigte am Ende ihrer beruflichen Laufbahn auf dem Prüfstand, wie Isabelle Tasset, Sprecherin des Letec-Netzes Lüttich-Verviers, erklärte.
Für Donnerstagnachmittag ist nach BRF-Informationen ein Treffen zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensleitung geplant. Ob und wann der Verkehr wieder vollständig aufgenommen wird, ist noch unklar.
Letec empfiehlt allen Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Lage zu informieren. Auf den offiziellen Informationskanälen des Unternehmens werden Änderungen bei den betroffenen Verbindungen sowie eine mögliche Wiederaufnahme des regulären Betriebs bekannt gegeben. (belga/calü)

Kommentare
Am Anfang der Woche erfährt man, das die Preise für die Abonnements erheblich erhöht werden und am Ende der Woche kann man wieder sehen wie man von A nach B kommt.
Wenn jeder Arbeitnehmer so oft streiken würde wie die Faherer bei Letec würde nichts mehr funktionieren. Das ist ein Trauerspiel.
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